Federal alcohol administration: building extension and interior renovation

20016399Giurisprudenza amministrativa delle autorità federali (VPB)23 giu 1988Granted

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The National Council heard the commission report on a proposed CHF 22.8 million object credit for the Federal Alcohol Administration. The project concerned demolition of two buildings, construction of an extension, and interior renovation of the existing Jugendstil building at Länggassstrasse 37 in Bern. The commission emphasized the need to improve the cramped and outdated premises, preserve the protected building, and adapt the post office premises in the ground floor of the extension. It unanimously recommended approval.

Massima Omnilex

Federal credit approval for administrative building works; necessity and appropriateness of the project are assessed in light of functional deficiencies, preservation of protected building fabric, and coordinated adaptation of ancillary premises. Where a commission finds a project balanced and necessary, it may recommend granting the object credit for extension and interior renovation, including ancillary measures required for operation and accessibility.

Testo completo

  1. Juni 1988 N

847

Alkoholverwaltung. Erweiterungsbau, Innensanierung

Vierzehnte Sitzung - Quatorzième séance

Donnerstag, 23. Juni 1988, Vormittag Jeudi 23 juin 1988, matin

8.00 h

Vorsitz - Présidence: Herr Reichling

Mitteilung - Communication

Präsident: Die interfraktionelle Arbeitsgruppe für die Vorbe- reitung der Richterwahlen schlägt vor, dass die Ersatzwahl ins Bundesgericht für den zurücktretenden Präsidenten, Bundesrichter Schwery, in der Septembersession stattfin- den soll, damit der Neugewählte per 1. Januar 1989 sein Amt antreten kann.

88.009

Alkoholverwaltung. Erweiterungsbau und Innensanierung Régie des alcools. Bâtiment complémentaire et assainissement in- térieur

Botschaft und Beschlussentwurf vom 17. Februar 1988 (BBI I, 1510) Message et projet d'arrêté du 17 février 1988 (FF I, 1444) .

Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière

Wellauer, Berichterstatter: Die Alkoholverwaltung beschäf- tigt insgesamt 300 Personen. Hinzu kommen rund 2300 nebenamtliche Brennerei-Aufsichtsstellenleiter.

In der Zentralverwaltung in Bern, im Gebiet der Länggass- und Fellenbergstrasse, arbeiten rund 240 Beschäftigte. Der Rest ist im Aussendienst tätig, entweder als Inspektoren oder in den vier Alkohollagern Daillens/VD, Delsberg/JU, Romanshorn/TG und Schachen/LU sowie in der Zentral- stelle für häusliche und bäuerliche Obstverwertung in Affol- tern am Albis.

Die Zentralverwaltung in Bern ist in verschiedenen Gebäu- den untergebracht. Diese sind in den Jahren 1895, 1904 und 1948 erstellt worden. Die Räumlichkeiten genügen schon seit Jahren nicht mehr. Mitarbeiter der Alkoholverwaltung arbeiten u. a. auch in einer zugekauften 6-Familien- und einer 2-Familien-Liegenschaft. Die Wege zu den einzelnen Abteilungen sind lang und wetterungeschützt, mit Niveau- unterschieden und natürlich auch nicht rollstuhlgängig. Zudem fehlen ein Konferenzraum, Instruktions-, Lager-, Auf- enthalts- sowie Erfrischungsräume und selbstverständlich auch Büroräume. Die zentralen Büroräumlichkeiten in heute verschiedenen Gebäuden erschweren nicht nur die interne Kommunikation, sondern auch das sinnvolle Zusammenfas- sen von zusammengehörenden Organisationseinheiten.

Mit dem Abbruch von zwei Liegenschaften und der Errich- tung eines Erweiterungsbaus anstelle der abgebrochenen Gebäude und der Renovation der Liegenschaft Länggass- strasse 37 sollen nun die prekären Raumverhältnisse saniert werden. Zum Sanierungskonzept gehören auch die Innenre- novation des Jugendstilgebäudes und die Erneuerung der Sanitär-, Heizungs- und Elektroinstallationen. Hierfür soll

ein Objektkredit von 22,8 Millionen Franken zulasten der Rechnung der Alkoholverwaltung gewährt werden.

Die Bautengruppe und die Alkoholdelegation des National- rates haben gemeinsam eine Besichtigung vorgenommen. Die Mitglieder konnten sich von der Notwendigkeit der Erweiterung und Innensanierung, aber auch von der Erhal- tungswürdigkeit der wertvollen Bausubstanz des Jugendstil- gebäudes, das im übrigen unter Denkmalschutz steht, über- zeugen.

Die Aussensanierung des Jugendstilbaues wurde aber bereits durchgeführt. Die Kosten für die Fassadenrenovation betragen rund 1,5 Millionen Franken, verteilt auf drei Jahre. Für die Dachsanierung werden 1,7 Millionen Franken aufge- wendet. Fassadenrenovation und Neubau wurden deshalb nicht koordiniert, weil die Aussenrenovation dringend not- wendig war und der Dachstock während des Umbaues für Büroräume benutzt werden sollte. Diese Unterhaltskosten für die Aussenrenovation wurden über die jährlichen Bud- gets der Alkoholverwaltung abgewickelt. Dieses Vorgehen erschien uns richtig, weil sonst irreparable Schäden am Sandsteinmauerwerk - es besteht aus Berner Sandstein - entstanden wären.

Bei der Innensanierung handelt es sich nun noch vorwie- gend um die Verbesserung der Sanitär-, Heizungs- und elektrischen Installationen, der Telefonzentrale und des Liftes.

Wie in der Botschaft vermerkt, befindet sich im Erdgeschoss des Erweiterungsbaues eine Postfiliale. Diese bleibt beste- hen und wird im Rahmen des vorliegenden Bauprojektes den Bedürfnissen des Postbetriebes angepasst. Die Postlo- kale im Erdgeschoss haben eine Nutzfläche von 360 Qua- dratmeter. Zur Erschliessung dieser Räume werden ein behindertengerechter Postzugang und eine Rampe für die Zu- und Abfuhr des Postgutes errichtet. Im weiteren sind im Hof sechs Kunden- und zwei Personalparkplätze für die PTT vorgesehen.

Für diese baulichen Veränderungen sind die PTT bereit, einen Mietzins von 72 000 Franken pro Jahr zu entrichten, dies exklusive Heizkosten. Der bisherige jährliche Mietzins beläuft sich auf 50 000 Franken. Die Inneneinrichtungen gehen voll zulasten der PTT.

Ihre Kommission kann mit Befriedigung von der seriösen Vorbereitung und einem ausgewogenen Projekt Kenntnis nehmen. Wie schon erwähnt, sind wir von der Notwendig- keit dieses Bauvorhabens überzeugt und beantragen Ihnen einstimmig Zustimmung zum vorgesehenen Bundesbe- schluss.

Ich gebe Ihnen auch gleichzeitig die Zustimmung der CVP- Fraktion zu diesem Beschluss bekannt.

M. Frey Claude, rapporteur: La Régie fédérale des alcools emploie 300 personnes dont quelque 240 à Berne. Mal logée dans la capitale, la régie envisagea son déplacement à Wabern, mais elle dut abandonner son projet à la suite de l'opposition de la ville de Berne qui tenait à garder ces emplois dans ses murs.

Le crédit de 22,8 millions de francs qui nous est demandé permettra d'assainir l'intérieur du bâtiment «Jugendstil>> sis à la Länggasstrasse 37, et de construire un bâtiment com- plémentaire. Ainsi, on pourra regrouper une partie des locaux administratifs, tout en diminuant l'occupation de logements par des bureaux.

La commission a siégé le 20 avril 1988. Elle approuva le crédit à l'unanimité. Elle constata avec satisfaction que le concours d'architecture qui a été organisé a permis de trouver une bonne solution qui tient compte des nécessités urbanistiques, architecturales et d'exploitation. On respecte le bâtiment tout en offrant de bonnes conditions de travail. Rappelons que la réfection des façades et de la toiture est intervenue par la voie budgétaire, compte tenu de l'urgence de pallier la dégradation de la pierre, tout particulièrement. La rénovation des façades a coûté 1,5 million de francs, répartis sur trois ans. La toiture a nécessité un investisse- ment de 1,7 million de francs sur deux ans.

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Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

14

Séance

Seduta

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Numero dell'oggetto

Datum

23.06.1988 - 08:00

Date

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Seite

847-847

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20 016 399

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Parole chiave

public buildingcapital expenditureheritage preservationaccessibilityadministrative facilitieslease income

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether to approve the proposed object credit for the Federal Alcohol Administration's building project

Decisione estratta

The commission recommended approval of the proposed federal resolution and supported the credit unanimously.

Motivazione estratta

The project was presented as necessary to remedy inadequate premises, consolidate offices, preserve the protected Jugendstil building, and adapt the post office premises in the extension building.

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