Transmission of motion on SBB supervisory oversight

20015629Giurisprudenza amministrativa delle autorità federali (VPB)9 giu 1987Granted

Sintesi

The Council of States considered motion 86.494 by Schmidhalter seeking a revision of the Swiss Federal Railways Act. The proposal aimed to clarify Parliament's supervisory role, regulate the transport commissions' participation in planning and infrastructure matters, and review the effects on the Federal Council, the transport department, the SBB board and other federal enterprises. Following the commission's unanimous recommendation, the Council of States transmitted the motion to the Federal Council without debate.

Regest

Transmission of a parliamentary motion; Parliament may, by unanimous decision, refer a motion to the Federal Council for preparation of a draft revision of federal railway legislation. The record contains no substantive adjudication, but only a parliamentary instruction to examine and, if appropriate, reorganize supervisory competences and institutional responsibilities (cf. report by Piller).

Testo completo

E 9 juin 1987

260

Postulat Cavelty

86.494 Motion des Nationalrates (Schmidhalter) Oberaufsicht über die SBB Motion du Conseil national (Schmidhalter) Haute surveillance sur les CFF

Beschluss des Nationalrates vom 12. Juni 1986 Décision du Conseil national du 12 juin 1986

Wortlaut der Motion

Der Bundesrat wird eingeladen, dem Parlament eine Revi- sion des Bundesgesetzes über die Schweizerischen Bun- desbahnen vorzulegen. Die Ueberarbeitung hat unter ande- rem folgende Punkte zu umfassen:

Die Rolle des Parlamentes bei der Oberaufsicht und der Oberleitung ist in klarer Form im Gesetz zu verankern. Die heutigen Positionen sind zu festigen und auszubauen. Die Auftragserteilung ist zu präzisieren.

Die Arbeitsweise der Verkehrskommissionen, insbesondere ihre Mitwirkung bei der politischen Planung, der Auftragser- teilung und bei Infrastrukturanlagen von nationaler Bedeu- tung ist eindeutig zu regeln.

Die entsprechenden Auswirkungen auf Stufe Bundesrat, EVED und Verwaltungsrat SBB sowie die Auswirkungen auf andere Bundesbetriebe sind zu überdenken und unter Umständen neu zuzuordnen.

Texte de la motion

Le Conseil fédéral est chargé de soumettre au Parlement un projet de révision de la loi sur les Chemins de fer fédéraux. Celui-ci devra porter notamment sur les points suivants: - Le rôle du Parlement dans l'exercice de la haute surveil- lance et sa fonction directrice doivent être clairement recon- nus dans la loi. Sa position doit être renforcée et élargie. - La répartition des mandats doit être précisée.

  • Le mode de travail des Commissions des transports et du trafic, notamment leur participation aux travaux concernant la planification politique relative à la répartition des mandats et les équipements collectifs d'importance nationale, doit être réglé clairement.

  • Les conséquences que ces dispositions auront pour le Conseil fédéral, le Département fédéral des transports, des communications et de l'énergie, le conseil d'administration des Chemins de fer fédéraux et d'autres entreprises fédé- rales devront être examinées et, le cas échéant, une restruc- turation devra être entreprise.

Piller, Berichterstatter: Am 12. Juni 1986 reichte Nationalrat Schmidhalter eine Motion betreffend Oberaufsicht über die SBB ein. Damit wurde der Bundesrat eingeladen, dem Parla- · ment eine Revision des Bundesgesetzes über die Schweize- rischen Bundesbahnen vorzulegen. Die Ueberarbeitung soll dabei folgende Punkte umfassen: Die Rolle des Parlamentes bei der Oberaufsicht sei in klarer Form im Gesetz zu veran- kern; die Mitwirkung der Verkehrskommissionen bei der politischen Planung, insbesondere auch bei Infrastrukturan- lagen von nationaler Bedeutung sei eindeutig zu regeln; die entsprechenden Auswirkungen auf Stufe Bundesrat, EVED und Verwaltungsrat SBB sowie anderer Bundesbetriebe sei zu überdenken und gegebenenfalls neu zu ordnen. Am 17. Dezember 1986 überwies der Nationalrat die Motion ohne Diskussion und ohne Gegenstimme, nachdem sich der Bundesrat bereit erklärte, diese entgegenzunehmen. Ihre Kommission empfiehlt Ihnen einstimmig, das gleiche zu tun. Wir haben bei Diskussionen um den Geschäftsbericht und in den verschiedenen Verkehrsvorlagen die Revision des Bundesgesetzes über die SBB als wünschenswert ein- gestuft; wenn der Bundesrat schon bereit ist, eine vertiefte

Prüfung vorzunehmen, wollen wir ihn in seinen Bemühun- gen nicht hindern.

Ueberwiesen - Transmis

An den Bundesrat - Au Conseil fédéral

87.408

Postulat Cavelty

«Bahn 2000». Umsteigefreie Verbindungen zwischen Normal- und Schmalspurbahnen RAIL 2000. Liaisons sans transbordement entre réseaux à voie étroite et à voie normale

Wortlaut des Postulates vom 20. März 1987

Zu den wichtigsten Vorteilen des Konzeptes «Bahn 2000» gehören direkte, umsteigefreie Bahnverbindungen. Sollen diese Vorteile - nicht zuletzt im Interesse der Luftreinhal- tung - auch den Schmalspurbahnen und den von diesen bedienten Regionen zugute kommen, so müssen seitens des Bundes die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen werden.

Nach heutigen Erkenntnissen bietet sich hierfür, neben dem Bau von Dreischienengeleisen, vor allem der Einsatz von Rollmaterial an, welches sowohl für Normalspur- als auch für Schmalspurgeleise geeignet ist.

Der Bundesrat wird eingeladen, zusammen mit der Industrie die diesbezüglichen technischen Möglichkeiten abzuklären und im Rahmen des Konzeptes «Bahn 2000» die nötigen Vorkehrungen zu treffen.

Texte du postulat du 20 mars 1987

Parmi les principaux avantages du projet RAIL 2000, il faut citer les liaisons ferroviaires directes sans transbordement. Si les lignes de chemin de fer à voie étroite et les régions desservies par elles doivent profiter de ces avantages - cela permet notamment de lutter contre la pollution de l'air - il faut que la Confédération crée les conditions techniques nécessaires. Dans les circonstances actuelles, il est possible d'envisager, outre la construction de voies à trois files de rails, l'utilisation de matériel roulant adapté à la fois à la voie étroite et à l'écartement normal.

Le Conseil fédéral est invité à examiner, avec la collabora- tion de l'industrie, les possibilités qui s'offrent sur le plan technique et à prendre les mesures nécessaires dans le cadre du projet «Rail 2000».

Cavelty: «Bahn 2000» soll bekanntlich nicht nur den SBB, sondern dem gesamten öffentlichen Verkehr, ja dem ganzen Land zugute kommen. Mit besseren Verbindungen, mehr Zugskomfort und der Verkürzung der Reisezeit soll die Bahn eine gültige, akzeptable Alternative zur Strasse bieten und so schliesslich dem Schutz der Umwelt dienen.

Der Bundesrat umschreibt die Anliegen der «Bahn 2000» auf Seite 12 seiner entsprechenden Botschaft wie folgt: «Der Reisende, der für die Bahn gewonnen werden soll, wird immer Vergleiche mit dem individuellen Verkehrsmittel anstellen. Die Stärken des Autos, zum Beispiel seine fast uneingeschränkte räumliche und zeitliche Verfügbarkeit, sowie die Tatsache, dass es kein Umsteigen gibt, gilt es zu berücksichtigen, wenn man die Ziele der »Bahn 2000« fest- setzt.»

In der Tat gilt das Umsteigen - neben der Fahrt zum Bahn- hof - als grösstes Hindernis für die Bahn - so die SBB- Marktanalyse ASB 90, Delphi-Studie, Reisezug «Bahn 2000», Zürich 1984.

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Motion des Nationalrates (Schmidhalter) Oberaufsicht über die SBB Motion du Conseil national (Schmidhalter) Haute surveillance sur les CFF

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Consiglio

Consiglio degli Stati

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05

Séance

Seduta

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86.494

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum

09.06.1987 - 17:00

Date

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Seite

260-260

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