Federal Council response to leaded gasoline and mountain forests

20014223Giurisprudenza amministrativa delle autorità federali (VPB)21 mar 1986Confirmed

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

Bircher's interpellation asked the Federal Council to support urgent emergency measures against mountain forest decline, including stopping felling of healthy trees, planting pioneer species, using game pressure as an indicator, planning each protective forest, involving geological specialists, and relying on nurseries. The Federal Council replied that current law and established practice already subordinate timber use to protective functions, that additional planting measures were largely unnecessary, that game pressure must be assessed by main tree species, that planning is already regulated and further accelerated by the new forest restoration category, that specialists are already involved, and that seed and plant rules are being revised. The interpellant was noted as satisfied.

Massima Omnilex

Current forest law and established practice already subordinate timber use to the sustainable protective function of the forest; in protective forests, additional restrictions on harvesting healthy trees are neither necessary nor expedient. Natural regeneration and ordinary silvicultural practice generally suffice for pioneer species and undergrowth; artificial introduction of grasses, shrubs and herbs is usually technically difficult and unnecessary, and may even impair protective tree development. In protective forests, permissible game pressure is to be assessed by reference to the main tree species. Planning and control of silvicultural measures are governed by existing law, while restoration projects may accelerate intervention in bann forests. Interdisciplinary specialist involvement and the supply of forest seed and plants are likewise already regulated or practiced (consid. 1-6).

Testo completo

Interpellation Bircher

463

  1. März 1986 N

auch seit Jahren ein im europäischen Vergleich äusserst fortschrittliches Programm zur schrittweisen Reduktion des Bleigehaltes im Benzin durchgeführt. Sie hat am 12. März 1984 auch als erstes Land in Europa die Einführung von verbleitem Normalbenzin verboten.

Zu den Fragen des Interpellanten nimmt der Bundesrat wie folgt Stellung:

  1. Der Bundesrat hat die aus der Bundesrepublik Deutsch- land stammenden Meldungen bezüglich Triäthylblei auf- merksam zur Kenntnis genommen. Die zuständigen Fach- stellen des Bundes sind unmittelbar mit den Fachstellen in der Bundesrepublik Deutschland in Kontakt getreten, um die Sachlage abzuklären. Die bisher verfügbaren Unterlagen sind allerdings erst unvollständig und lassen noch keine abschliessende Beurteilung zu.

  2. Sollten sich aufgrund der Erkenntnisse aus der Bundesre- publik Deutschland Zusatzabklärungen in der Schweiz als notwendig erweisen, so wird der Bundesrat diese veran- lassen.

  3. Durch die steuerliche Begünstigung von unverbleitem Benzin und die bevorstehende Verschärfung der Abgasvor- schriften (Einführung von Katalysatorfahrzeugen) ist bereits gewährleistet, dass in den kommenden Jahren eine stetig zunehmende Umlagerung des Verbrauchs von Bleibenzin zugunsten von unverbleitem Benzin stattfinden wird. Sollte sich aufgrund neuer Erkenntnisse die Notwendigkeit erge- ben, diese bereits stattfindende Umlagerung durch geeig- nete Massnahmen zu beschleunigen, so wäre der Bundesrat bereit, die dazu erforderlichen Schritte zu unternehmen.

Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates befriedigt.

85.101 Interpellation Bircher Bergwaldsterben Dépérissement des forêts de montagne

Wortlaut der Interpellation vom 20. Dezember 1985

Das zum Teil bedrohliche Bergwaldsterben an vielen Stellen in den Alpen stellt die Schutzfunktion des Waldes mehr denn je in Frage. Bis die Waldschadenbekämpfung wirksam wird, vergeht eine zu lange Zeit.

Der Bundesrat wird deshalb gebeten, zu folgenden Forde- rungen als kurzfristige «Ueberlebensstrategie» Stellung zu nehmen, vor allem ob und wie er sie in die Tat umsetzen will und kann:

  1. In exponierten Schutz-Bergwäldern sollten keine gesun- den Bäume mehr geschlagen werden, weil ihre boden-, wasser- und schneehaltende Schutzwirkung einen bedeu- tend höheren Wert darstellen als der Holzwert.

  2. Vorübergehend sind genügsame und schnellwachsende Pionierbäume und -sträucher zu pflanzen, aber auch die für Hochlagen besonders bedeutsamen Gräser, Farne und Kräuter.

  3. Der Schutz dieser jungen Gehölze sollte zum Indikator für die jeweilige Wilddichte werden.

  4. Jeder Schutzwald bedarf einer eigenen Planung der in ihm zu treffenden Massnahmen. Besonders vordringlich ist die Planung bei Bannwäldern voranzutreiben.

  5. Geoökologen und Wasserwirtschafter sind dort, wo heikle geologische Verhältnisse vorliegen (Wildbäche, Stauseen usw.), beizuziehen.

  6. Forst- und andere Baumschulen helfen bei der Suche nach der Standortechtheit der kultivierten Pflanzen und stellen die grosse Zahl der benötigten Gehölzarten.

Texte de l'interpellation du 20 décembre 1985

En maints endroits des Alpes, la fonction protectrice des forêts est plus que jamais compromise par le dépérissement de celles-ci, qui prend parfois des proportions inquiétantes. Or, il s'écoulera trop de temps jusqu'à ce que les mesures prises pour lutter contre la mort des forêts fassent effet. C'est pourquoi le Conseil fédéral est invité à faire connaître son avis sur les propositions suivantes, conçues comme une «opération-survie» à mettre en oeuvre sans délai, et à dire notamment si et comment il veut et peut les appliquer:

  1. Dans les forêts protectrices de montagne très exposées, on ne devrait plus couper d'arbres sains, car l'effet protec- teur qu'ils exercent en retenant le sol, l'eau et la neige a une bien plus grande valeur que le bois lui-même.

  2. A titre de solution provisoire, il convient de planter des arbres et buissons pionniers peu exigeants et à croissance rapide, mais également des graminées, des fougères et des herbes, qui sont particulièrement importantes en altitude. 3. La population de gibier doit être compatible avec la pro- tection de ces jeunes plantations.

  3. Chaque forêt protectrice doit faire l'objet d'un plan spé- cial indiquant les mesures qui doivent y être prises. Il est particulièrement urgent d'activer les travaux de planification y relatifs aux forêts mises à ban.

  4. Là où les conditions géologiques sont délicates (torrents, bassins d'accumulation, etc.), on aura recours à des pédolo- gues et des hydrologues.

  5. Faire appel à des pépiniéristes, qui peuvent aider à choisir des plantes appropriées aux différentes stations et fournir le grand nombre d'essences nécessaires.

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 3. März 1986

Rapport écrit du Conseil fédéral du 3 mars 1986

  1. Gemäss geltendem Recht und jahrzehntelanger, bewähr- ter Praxis wird im Schweizer Wald die Holznutzung der nachhaltigen Schutzaufgabe untergeordnet. Ungünstige Ertragsaussichten und vor allem fehlende Erschliessung haben insbesondere im Alpenraum seit Jahren zu einer extensiven Waldbewirtschaftung oder gar zur Vernachlässi- gung und Unterlassung waldbaulicher Eingriffe geführt. Die daraus entstandenen instabilen und zum Teil schwerwie- gend überalterten Bestände weisen heute eine deutliche Verminderung ihrer Schutzfähigkeit auf. Eine Einschrän- kung der pfleglichen Nutzung von gesunden Bäumen erweist sich somit weder als nötig noch als zweckmässig. 2. Das natürliche Angebot an «genügsamen und schnell- wachsenden Pionierbäumen» sowohl für Naturverjüngung wie für Pflanzungen ist beschränkt. Bei der Wiederbestok- kung von Blössen, sowohl durch Naturverjüngung wie durch Pflanzung, werden jedoch ohnehin schon diese raschwüchsigen und rasch schutztauglichen Arten verwen- det und gefördert.

Das künstliche Einbringen von Gräsern, Sträuchern, Farnen und Kräutern ist technisch schwierig und erweist sich erfah- rungsgemäss auch als unnötig, da sich diese Strauch- und Grasvegetation meistens rasch natürlich einstellt. Auch kann eine zu üppige Strauch- und Grasvegetation einerseits die gewünschten Schutzbaumarten am raschen Aufkom- men hindern, andererseits das Schneegleiten und seine häufigen Folgewirkungen (Waldlawinen, Anrisse, Rutschun- gen) begünstigen.

Die geltende Gesetzgebung und die bewährte Praxis verlan- gen keine zusätzlichen Massnahmen.

  1. Das entscheidende Mass für eine tragbare Wilddichte muss, zumindest in ausgesprochenen Schutzwäldern, zwin- gend an den Hauptbaumarten genommen werden und nicht an einem begleitenden oder überbrückenden Nebenbe- stand. In der Praxis werden gerade diese Begleitbaumarten als Aesungsalternative zum Schutz der Hauptbaumarten verwendet.

Interpellation Segmüller

464

N

21 mars 1986

In vielen bedeutsamen Schutzwaldgebieten sind die jagdli- chen Massnahmen zur Ermöglichung einer fristgerechten Bestandeserneuerung trotz kostspieligem Aufwand für Schutzmassnahmen ungenügend. Die Situation verschärft sich mit der zunehmenden, waldschadenbedingten Verlich- tung der Bestände. Die Forstbehörden von Bund und Kanto- nen setzen alles daran, das hiezu notwendige Verständnis und die unerlässliche Mitarbeit der Jägerschaft zu errei- chen.

  1. Planung und Kontrolle der pfleglichen Nutzung sind durch das geltende Recht für die öffentlichen Waldungen geregelt. Die aufgrund der angenommenen Motion Lauber (84.436) neu beitragsberechtigte Projektkategorie «Wald- bauliche Wiederinstandstellung» ermöglicht eine Beschleu- nigung respektive Intensivierung sowohl der Planung wie auch der Behandlung insbesondere der sogenannten Bann- wälder.

  2. Der Beizug von Spezialisten aus den Fachbereichen Geo- logie, Geotechnik, Wasserbau, Rutsch- und Erosionsverbau wird von den Forstorganen des Bundes und der Kantone schon seit langem praktiziert.

  3. Grundsätze und Kompetenzen zur Bereitstellung, Her- kunft, Nachzucht und Verwendung von forstlichem Saatgut und Forstpflanzen sind im geltenden Recht ausführlich geregelt. Sie werden im Rahmen der laufenden Revision des eidgenössischen Forstrechtes überprüft und den heutigen Erfordernissen angepasst.

Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates befriedigt.

85.917 Interpellation Segmüller Familienpolitik. Aufwertung Politique familiale. Revalorisation

Wortlaut der Interpellation vom 4. Oktober 1985

Mit Blick auf die 1991 stattfindende 700-Jahrfeier der Eidge- nossenschaft böte sich Gelegenheit, der Familienpolitik auch in unserem Land das erforderliche Gewicht zu ver- leihen.

In diesem Zusammenhang stelle ich folgende Fragen:

  1. Welche Folgerungen ergeben sich für die Schweiz aus der Familienministerkonferenz von Malta und aus den vor- angegangenen Konferenzen?

  2. Ist der Bundesrat bereit, die dringend notwendige perso- nelle Verstärkung und organisatorische Aufwertung unver- züglich an die Hand zu nehmen?

  3. Wie gedenkt der Bundesrat, die Thematik der Familienpo- litik im Rahmen der 700-Jahrfeier der Eidgenossenschaft 1991 zu behandeln?

  4. Erachtet der Bundesrat diese Feier nicht auch als geeig- neten Anlass, die Familienministerkonferenz des Europara- tes wieder einmal in der Schweiz stattfinden zu lassen, nachdem dies bisher bloss ein einziges Mal, im Jahre 1967, der Fall war?

Texte de l'interpellation du 4 octobre 1985

En 1991, on fêtera le 700e anniversaire de la Confédération. Cette occasion pourrait être mise à profit pour donner à la politique familiale, dans notre pays également, l'importance qui devrait être la sienne.

A ce sujet, je pose au Conseil fédéral les questions sui- vantes:

  1. Quelles sont les conséquences que la Suisse doit tirer de la Conférence des ministres de la famille, organisée à Malte, et des conférences précédentes ?

  2. Le Conseil fédéral est-il prêt à prendre en main immédia- tement le renforcement absolument nécessaire de l'effectif

et la revalorisation de l'aide à la famille sur le plan de l'organisation?

  1. Comment le Conseil fédéral pense-t-il traiter les différents aspects de la politique familiale dans le cadre des cérémo- nies qui marquent le 700e anniversaire de la Confédération en 1991?

  2. Le gouvernement n'estime-t-il pas que cette fête serait l'occasion propice pour proposer que la Conférence des ministres de la famille du Conseil de l'Europe se tienne de nouveau en Suisse? D'autant plus que cela n'a été le cas qu'une seule fois, en 1967.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann-St. Gallen, Blunschy, Butty, Columberg, Cotti Flavio, Darbellay, Dirren, Dünki, Fankhauser, Friedli, Grassi, Hess, Humbel, Keller, Kühne, Landolt, Maeder-Appenzell, Nussbaumer, Oehler, Oester, Ruckstuhl, Rüttimann, Savary-Fribourg, Schmidhal- ter, Schnider-Luzern, Stamm Judith, Wick, Ziegler, Zwygart (29)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Im Juni 1985 fand in Malta die alle zwei Jahre im Rahmen des Europarates stattfindende Familienministerkonferenz statt mit dem Thema «Die Auswirkungen der wirtschaftli- chen Krise, insbesondere der Arbeitslosigkeit, auf die Fami- lie». An dieser Konferenz war die Schweiz durch den Direk- tor des Bundesamtes für Sozialversicherung und den Chef der Sektion für Familienfragen vertreten.

Offensichtlich geniesst die Familienpolitik in der Schweiz einen weit geringeren Stellenwert als im Ausland.

Der Sektion für Familienfragen innerhalb der Bundesverwal- tung wurden in den letzten Jahren laufend neue Aufgaben übertragen. So wurde ihr unter anderem 1984 die Funktion einer Koordinationsstelle für Familienfragen innerhalb der Bundesverwaltung zugewiesen. Eine organisatorische und personelle Aufwertung - mit Ausnahme einer 1/2 Sekreta- riatsstelle - erfolgte aber nicht. Deshalb ist diese Stelle heute nicht in der Lage, alle ihr zugewiesenen Aufgaben in befriedigender Weise wahrzunehmen. Insbesondere fehlen ihr auf dem Gebiet der Auswertung von Materialien, der Forschung und der Publikation die nötigen Mittel und das erforderliche Personal.

Die Sektion für Familienfragen besteht lediglich aus 3,5 Personaleinheiten. Gemessen an ihren Aufgaben und ihrer Bedeutung auch und gerade im Verkehr mit den Familienmi- nisterien des Auslandes drängt sich eine personelle Verstär- kung und eine Aufwertung im Sinne eines dem Bundesrat direkt unterstellten Delegierten für Familienfragen auf oder zumindest die Schaffung einer entsprechenden Vizedirekto- renstelle.

Bereits der Bericht «Familienpolitik in der Schweiz 1978» und insbesondere der Bericht zur Lage der Familien in der Schweiz 1982 haben eine personelle und organisatorische Verstärkung der Sektion für Familienfragen gefordert.

Die bevorstehenden Jahrhundertfeier der Eidgenossen- schaft böte begründeten Anlass, die Aufwertung der Fami- lienpolitik in der Schweiz in diesem Sinne unverzüglich an die Hand zu nehmen.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 26. Februar 1986

Rapport écrit du Conseil fédéral du 26 février 1986

  1. Der Grundstein zur Europäischen Familienministerkonfe- renz (in der Folge Konferenz genannt) wurde im Jahre 1959 in Wien anlässlich einer durch die Union internationale des organismes familiaux organisierten internationalen Fami- lienkonferenz gelegt. Die daran teilnehmenden sechs Fami- lienminister der damaligen EWG sowie der österreichische Staatssekretär des Innern erkannten die Notwendigkeit regelmässiger Aussprachen mit dem Ziel, insbesondere eine mögliche Harmonisierung der verschiedenen die Familie betreffenden Gesetzgebungen zu studieren sowie Bestre- bungen zu fördern, welche auf eine bessere Berücksichti- gung der Anliegen von Familien auf materieller und morali- scher Ebene hinzielen. In der Folge dehnte sich der Kreis

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Bircher Bergwaldsterben Interpellation Bircher Dépérissement des forêts de montagne

In

Dans

In

Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr

1986

Année

Anno

Band

I

Volume

Volume

Session

Frühjahrssession

Session

Session de printemps

Sessione

Sessione primaverile

Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

17

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 85.101

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 21.03.1986 - 08:00

Date

Data

Seite

463-464

Page

Pagina

Ref. No

20 014 223

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Parole chiave

mountain forestsforest protectionsilvicultureregenerationgame pressureforest planningspecialist cooperationforest law

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether healthy trees should no longer be felled in exposed protective mountain forests

Decisione estratta

Unnecessary and inappropriate under current law and practice.

Motivazione estratta

Wood use is already subordinated to the sustainable protective function of the forest; in many Alpine areas extensive or neglected management has produced unstable, over-aged stands with reduced protective capacity.

Questione giuridica chiave

Whether temporary planting of pioneer trees, shrubs, grasses, ferns and herbs should be added as an emergency measure

Decisione estratta

Existing practice already uses suitable fast-growing pioneer species where needed; artificial introduction of grasses and herbs is technically difficult and generally unnecessary.

Motivazione estratta

Natural revegetation usually occurs quickly; excessive grass and shrub growth may hinder protective tree species and promote snow gliding and related damage.

Questione giuridica chiave

Whether game density should be measured by the survival of young plantations

Decisione estratta

Game pressure must be assessed by the main tree species in protective forests, not by accompanying or temporary stands.

Motivazione estratta

In protective forests, main tree species are the relevant benchmark; accompanying species are used only as forage alternatives to protect them.

Questione giuridica chiave

Whether each protective forest requires a special plan, especially for bann forests

Decisione estratta

Planning and control are already regulated by current law; the new project category for forest restoration accelerates planning and treatment, especially for bann forests.

Motivazione estratta

The applicable law already governs careful use in public forests and the new subsidy category allows intensification of restoration planning and measures.

Questione giuridica chiave

Whether geologists, geotechnicians and hydrologists should be involved in difficult terrain

Decisione estratta

Such specialists are already regularly involved by federal and cantonal forest authorities.

Motivazione estratta

The requested interdisciplinary cooperation is established practice in areas with delicate geological conditions.

Questione giuridica chiave

Whether forestry nurseries should help identify suitable plant sites and provide needed species

Decisione estratta

Seed and planting material are already comprehensively regulated and are being reviewed in the ongoing revision of federal forest law.

Motivazione estratta

Current law governs origin, propagation and use of forest seed and plants; revision will adapt these rules to present needs.

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