Appeal not admitted for failure to pay advance costs

c-251-2007Tribunale amministrativo federale / 3a divisione27 apr 2007Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The appellant challenged a decision of the Stiftung Auffangeinrichtung BVG concerning a surcharge linked to a pension-insurance loss event. The Federal Administrative Court had ordered an advance on costs of CHF 800 and warned that failure to pay would lead to non-entry. After the appellant neither paid the advance nor requested reinstatement of the missed deadline within the additional period, the court declared the appeal inadmissible. Procedural costs of CHF 300 were imposed on the appellant.

Massima Omnilex

Art. 63 Abs. 4 VwVG, Art. 24 VwVG; failure to pay the ordered advance on costs within the set time limit after express warning entails non-entry into the appeal proceedings, unless the party timely substantiates the default and seeks reinstatement. If neither payment nor a valid reinstatement request is filed, the court may decide by single judge not to enter into the matter; the procedural costs are charged to the appellant pursuant to Art. 63 Abs. 1 VwVG and fixed according to the applicable cost regulation.

Testo completo

BVGer C-251/2007

Entscheiddatum: 27.04.2007Publikationsdatum: 21.05.2007

Geschäfts-Nr. C-251/2007

{T 0/2}

ace/std

Verfügung vom 27. April 2007

Mitwirkung: Einzelrichter: Eduard Achermann

Gerichtsschreiber: Daniel Stufetti

H_______,

Beschwerdeführerin,

gegen

Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Zweigstelle Deutschschweiz, Binzstrasse 15, Postfach 2855, 8022 Zürich,

Vorinstanz,

betreffend

Zwangsanschluss an die Stiftung Auffangeinrichtung BVG.

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in Erwägung,

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 12. Dezember 2006 der Beschwerdeführerin, bedingt durch den Leistungsfall Dober Peter per 28. Oktober 2000, ein Zuschlag in der Höhe der vierfachen Beiträge für die Risiken Tod und Invalidität aller dem Obligatorium unterstellten Arbeitnehmer als Schadenersatz verrechnete,

dass die Beschwerdeführerin diese Verfügung mit Beschwerde vom 8. Januar 2007 beim Bundesverwaltungsgericht anfocht,

dass sich die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts gemäss Art. 31 und 33 Bst. h VGG ergibt, sofern wie vorliegend keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist,

dass die Beschwerdeinstanz vom Beschwerdeführer einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten erhebt und zu dessen Leistung dem Beschwerdeführer eine angemessene Frist ansetzt unter Androhung des Nichteintretens bei nicht fristgerechter Bezahlung (Art. 63 Abs. 4 VwVG),

dass die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 13. Februar 2007 zur Leistung eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 800.-- bis zum 26. Februar 2007 aufgefordert wurde, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde,

dass die Beschwerdeführerin den Vorschuss innert der gesetzten Frist nicht geleistet hat,

dass der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 10. April 2007 Gelegenheit gegeben wurde, bis zum 23. April 2007 ein Gesuch betreffend die Wiederherstellung der versäumten Frist einzureichen und den Kostenvorschuss einzuzahlen (Art. 24 VwVG),

dass die Beschwerdeführerin innert der gesetzten Frist weder das Fristversäumnis begründet noch den Kostenvorschuss bezahlt hat,

dass die Beschwerde auch nicht zurückgezogen wurde,

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 63 Abs. 4 VwVG, Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),

dass bei diesem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und dass diese in Anwendung des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigung vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) auf Fr. 300.-- festgesetzt werden.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

  1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

  2. Die Verfahrenskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

  3. Diese Verfügung geht an (Gerichtsurkunde):

  • die Beschwerdeführerin (Beilage: Einzahlungsschein)

  • der Vorinstanz (Ref-Nr. 9122967)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Eduard Achermann Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlichrechtlichen Angelegenheiten geführt werden (vgl. Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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Parole chiave

social insuranceadvance costsnon-entryreinstatementprocedural costsoccupational pensions

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the appeal should be admitted despite non-payment of the court advance within the time limit.

Decisione estratta

The appeal was not admitted because the appellant neither paid the advance nor substantiated the missed deadline within the additional period.

Motivazione estratta

After a warning under Art. 63(4) VwVG and an opportunity to request reinstatement under Art. 24 VwVG, the appellant remained inactive; therefore non-entry followed in single-judge procedure.

Questione giuridica chiave

How the procedural costs should be allocated and fixed.

Decisione estratta

The procedural costs were imposed on the appellant and set at CHF 300.

Motivazione estratta

With the appeal not admitted, costs were charged to the appellant under Art. 63(1) VwVG and fixed according to the BVGer cost regulation.

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