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b-6260-2008 ΓÇó Appeal struck out after withdrawal in trademark opposition case
b-6260-2008Tribunale amministrativo federale / 2a divisione4 feb 2009Withdrawn
The Federal Administrative Court dealt with an appeal against an opposition decision of the Swiss Federal Institute of Intellectual Property that had partially revoked the appellant’s trademark for certain goods and services in classes 9, 38 and 42. Before the court ruled on the merits, the appellant withdrew the appeal in writing. The court therefore struck the proceedings off the docket as moot in single-judge procedure. It also waived court costs because the matter could be disposed of without substantial effort, and it denied party compensation, noting that the parties had also waived any such claim. The decision is final and no appeal to the Federal Supreme Court is available.
Art. 23 Abs. 1 lit. a VGG; withdrawal of an appeal renders the proceedings moot and requires striking the case from the docket. In such a situation, especially where the matter can be disposed of without significant judicial effort, court costs may be waived under Art. 6 lit. a VGKE in conjunction with Art. 33b Abs. 5 VwVG. A party compensation may likewise be denied, in particular where the parties waive it expressly in the withdrawal declaration (Art. 7 Abs. 4 VGKE).
Entscheiddatum: 04.02.2009Publikationsdatum: 12.02.2009
Bundesverwaltungsgericht
Tribunal administratif fédéral
Tribunale amministrativo federale
Tribunal administrativ federal
Abteilung II
B-6260/2008
{T 0/2}
Abschreibungsentscheid
vom 4. Februar 2009
Besetzung
Einzelrichter Hans Urech,
Gerichtsschreiber Thomas Reidy.
Parteien
A._______,
vertreten durch Maître Alec Crippa, r&associés avocats, Grand-Chêne 8, c.p. 7283, 1002 Lausanne,
Beschwerdeführerin,
gegen
B._______,
vertreten durch Dr. Michael Widmer, Baker & McKenzie Rechtsanwälte, Zollikerstrasse 225, Postfach, 8034 Zürich,
Beschwerdegegnerin,
Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum,
Stauffacherstrasse 65, 3003 Bern,
Vorinstanz.
Gegenstand
Widerspruchsverfahren Nr. 9266 CH 498 528 IPOD / CH 560 779 podplay (fig.).
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in Erwägung,
dass das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung von Beschwerden gegen Entscheide der Vorinstanz in Widerspruchssachen zuständig ist (Art. 31 f. und 33 Bst. d des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]),
dass das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum mit Entscheid vom 28. August 2008 den Widerspruch Nr. 9266 der Beschwerdegegnerin in Bezug auf bestimmte Waren und Dienstleistungen der Klassen 9, 38 und 42 gutgeheissen und die Schweizer Marke Nr. 560 779 "podplay" (fig.) der Beschwerdeführerin im entsprechenden Umfang widerrufen hat,
dass die Beschwerdeführerin diesen Entscheid mit Beschwerde vom 29. September 2008 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,
dass die Beschwerdeführerin mit schriftlicher Erklärung vom 20. Januar 2009 die Beschwerde zurückgezogen hat,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),
dass auf die Auferlegung von Verfahrenskosten verzichtet werden kann, da die Beschwerde ohne erheblichen Aufwand für das Gericht erledigt werden kann (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] i.V.m. Art. 33b Abs. 5 VwVG),
dass bei diesem Verfahrensausgang von der Ausrichtung einer Parteientschädigung abgesehen werden kann, zumal die Parteien gemäss Rückzugsschreiben der Beschwerdeführerin vom 20. Januar 2009 auf eine allfällige Parteientschädigung verzichten (Art. 7 Abs. 4 VGKE),
dass gegen dieses Urteil keine Beschwerde ans Bundesgericht offen steht (Art. 73 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), und dieses somit rechtskräftig ist.
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
Das Beschwerdeverfahren B-6260/2008 wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos abgeschrieben.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
Dieser Entscheid geht an:
die Beschwerdeführerin (Einschreiben, Beschwerdebeilage zurück)
die Beschwerdegegnerin (Einschreiben)
die Vorinstanz (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Hans Urech Thomas Reidy
Versand: 5. Februar 2009