Allocation of costs after federal remand in LSVA case

a-2713-2010Tribunale amministrativo federale / 1a divisione17 giu 2010Modified

Sintesi

The Federal Administrative Court ruled on costs after the Federal Court had set aside its earlier cost allocation and ordered a new decision. It held that the appellant must bear the costs of proceeding A-5550/2008, which are definitively fixed and offset against the advance he paid. For the present proceeding, no court costs are charged because the court's effort was minimal. No party compensation is awarded for either proceeding.

Regest

Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 4, Art. 6 lit. b and Art. 7 VGKE; cost allocation after remand. Where the Federal Court orders a new allocation of costs, the appellant may be treated as the fully unsuccessful party and the previously assessed costs definitively charged and offset against the advance payment. If the appellate court's effort in the remand proceeding is minimal, costs may be waived under Art. 6 lit. b VGKE. In such constellation, no party compensation is due under Art. 64 Abs. 1 VwVG and Art. 7 VGKE a contrario.

Testo completo

BVGer A-2713/2010

Entscheiddatum: 17.06.2010Publikationsdatum: 28.06.2010

Bundesverwaltungsgericht

Tribunal administratif fédéral

Tribunale amministrativo federale

Tribunal administrativ federal

Abteilung I

A-2713/2010

{T 0/2}

Urteil vom 17. Juni 2010

Besetzung

Richter Michael Beusch (Vorsitz),

Richter Pascal Mollard, Richter Daniel de Vries Reilingh,

Gerichtsschreiberin Nadine Mayhall.

Parteien

X._______, ...,

vertreten durch ...,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberzolldirektion (OZD),

Sektion LSVA 4, Monbijoustrasse 91, 3003 Bern,

Vorinstanz.

Gegenstand

Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (Vereinbarkeit der Abgabeerhöhung mit höherrangigem Recht).

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht am 21. Oktober 2009 im Verfahren A-5550/2008 die Beschwerde des X._______ (Beschwerdeführer) gegen den Einspracheentscheid der Eidgenössischen Zollverwaltung, Oberzolldirektion (OZD), vom 26. Juni 2008 - soweit es darauf eingetreten ist - gutgeheissen und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückgewiesen, entsprechend keine Verfahrenskosten erhoben und dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung zu Lasten der OZD zugesprochen hat;

dass das Bundesgericht im Urteil vom 19. April 2010 (Verfahren 2C_802/2009) unter Bestätigung des Einspracheentscheids der OZD das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Oktober 2009 aufgehoben und dieses angewiesen hat, die Kosten und Entschädigung für das verwaltungsgerichtliche Verfahren neu zu verlegen;

dass gemäss dem bundesgerichtlichen Urteil der Beschwerdeführer auch für das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht als vollständig unterliegende Partei zu gelten hat, die nach Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) die Verfahrenskosten zu übernehmen hat, welche gemäss Art. 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) mit Urteil vom 21. Oktober 2009 (E. 10.2) bereits auf Fr. ... angesetzt worden sind und nun definitiv festgesetzt sowie mit dem Kostenvorschuss des Beschwerdeführers in gleicher Höhe verrechnet werden;

dass für das vorliegende Verfahren gestützt auf Art. 6 Bst. b VGKE infolge der geringen Bemühungen des Bundesverwaltungsgerichts dem Beschwerdeführer keine Verfahrenskosten auferlegt werden;

dass bei diesem Verfahrensausgang weder für das Verfahren A-5550/2008 noch für das vorliegende Verfahren eine Parteientschädigung an den Beschwerdeführer ausgerichtet wird (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 VGKE e contrario).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

Die Verfahrenskosten im Verfahren A-5550/2008 vor dem Bundesverwaltungsgericht von Fr. ... werden dem Beschwerdeführer auferlegt und mit dem von ihm in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

Für das vorliegende Verfahren werden keine Kosten erhoben.

Es werden keine Parteientschädigungen ausgerichtet.

Dieses Urteil geht an:

den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)

die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Gerichtsurkunde)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Beusch Nadine Mayhall

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand:

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