Forgery of official value marks; sentence and confiscation

SK.2014.28Tribunale penale federale / Camera penale21 nov 2014Convicted

Sintesi

The Federal Criminal Court, sitting as a single judge, convicted A. of forgery of official value marks for a seized motorway vignette. It imposed a suspended monetary penalty of 10 daily units at CHF 30 with a two-year probation period, plus a CHF 200 fine and a 6-day substitute custodial sentence in case of non-payment. The court also confiscated and ordered destruction of the vignette, fixed procedural costs at CHF 800, and designated the Canton of Thurgau as the execution canton.

Regest

Art. 245 Ziff. 1 StGB; Art. 249 Abs. 1 StGB; Art. 74 Abs. 2 StBOG; conviction for forgery of official value marks, confiscation and destruction of the illicitly used value mark, and cost allocation. Where the statutory elements are met, the court may impose a suspended monetary penalty together with a fine; a substitute custodial sentence may be set for wilful non-payment of the fine. Seized objects used in the offence are subject to confiscation and destruction; the execution canton may be designated pursuant to the Federal Criminal Procedure Organization Act.

Testo completo

Urteil vom 21. November 2014 Strafkammer Besetzung Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser, Einzelrichter, Gerichtsschreiber David Heeb Parteien BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch Peter Lehmann, Staatsanwalt des Bundes,

gegen

A., Gegenstand Fälschung amtlicher Wertzeichen B u n d e s s t r a f g e r i c h t T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l

Ges c häft s n um m er: S K . 201 4.2 8

  • 2 - Der Einzelrichter erkennt: I.
  1. A. wird schuldig gesprochen der Fälschung amtlicher Wertzeichen (Art. 245 Ziff. 1 StGB).
  2. A. wird bestraft mit einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu je Fr. 30.–, bedingt voll- ziehbar bei einer Probezeit von 2 Jahren.
  3. A. wird bestraft mit einer Busse von Fr. 200.–. Bezahlt A. die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstra- fe von 6 Tagen.
  4. Der Kanton Thurgau wird als Vollzugskanton bestimmt (Art. 74 Abs. 2 StBOG).
  5. Die beschlagnahmte Autobahnvignette (2013, Nr. D 0498640) wird eingezogen und vernichtet (Art. 249 Abs. 1 StGB).
  6. Die Verfahrenskosten, bestehend aus den Gebühren des Vorverfahrens von Fr. 290.–, den Auslagen der Bundesanwaltschaft von Fr. 10.– und der Gerichtsge- bühr von Fr. 500.–, ausmachend Fr. 800.–, werden A. auferlegt. II. Dieses Urteil wird in der Hauptverhandlung eröffnet und durch den Einzelrichter münd- lich begründet. A. wird das Urteilsdispositiv ausgehändigt; der nicht anwesenden Bun- desanwaltschaft wird es schriftlich zugestellt.

Im Namen der Strafkammer des Bundesstrafgerichts

Der Einzelrichter Der Gerichtsschreiber

  • 3 - Nach Eintritt der Rechtskraft mitzuteilen an:
  • Bundesanwaltschaft als Vollzugsbehörde (vollständig)
  • Eidg. Zollverwaltung EZV, Monbijoustrasse 40, 3003 Bern
  • Migrationsamt des Kantons Thurgau, Schlossmühlestrasse 7, 8510 Frauenfeld (gemäss Art. 82 Abs. 1 VZAE)

Rechtsmittelbelehrung Das Gericht verzichtet auf eine schriftliche Begründung, wenn es das Urteil mündlich begründet und nicht eine Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren, eine Verwahrung nach Artikel 64 StGB, eine Behandlung nach Artikel 59 Absatz 3 StGB oder, bei gleichzeitig zu widerrufenden bedingten Sanktionen, einen Frei- heitsentzug von mehr als zwei Jahren ausspricht (Art. 82 Abs. 1 StPO). Das Gericht stellt den Parteien nachträglich ein begründetes Urteil zu, wenn eine Partei dies innert 10 Tagen nach der Zustellung des Dispositivs verlangt (Art. 82 Abs. 2 StPO). Beschwerde an das Bundesgericht Gegen verfahrensabschliessende Entscheide der Strafkammer des Bundesstrafgerichts kann beim Bundes- gericht, 1000 Lausanne 14, innert 30 Tagen nach der Zustellung der vollständigen Ausfertigung Beschwer- de eingelegt werden (Art. 78, Art. 80 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG). Mit der Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht und Völkerrecht gerügt werden (Art. 95 lit. a und b BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG).

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