New disability claim: no credible deterioration shown

I 658/06Tribunale federale8 gen 2007Dismissed

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Sintesi Omnilex

The claimant challenged the refusal to enter into a new disability benefit application. The Federal Supreme Court held that the lower court had correctly found no credible relevant deterioration of health based on the medical records available up to the objection decision. Later medical reports could not change that assessment. The court also noted that a direct merits review of the pension entitlement was not available in this procedure. The administrative appeal was dismissed insofar as admissible, and court costs of CHF 500 were charged to the claimant.

Massima Omnilex

Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV; renewed disability claim after a prior final rent decision; requirements for entering into a new application. A new application may be examined on the merits only if the insured person credibly alleges a relevant change in circumstances, in particular a deterioration of the health condition, compared with the earlier decision. The authority and the reviewing court assess this threshold on the basis of the medical records available up to the objection decision. Later-submitted reports do not affect the non-entry assessment if they do not render the factual findings manifestly incorrect or incomplete (consid. 3-5).

Testo completo

{T 7}
I 658/06

Urteil vom 8. Januar 2007
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Schön,
Gerichtsschreiber Hadorn.

Parteien
R.________, 1952, Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17,
8005 Zürich, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 26. Juni 2006.

Sachverhalt:
R.________ (geb. 1952) bezog auf Grund einer mit unangefochten gebliebenem Einspracheentscheid vom 19. Juni 2003 bestätigten Verfügung der IV-Stelle des Kantons Zürich vom 12. März 2003 vom 1. September 2001 bis Ende August 2002 eine halbe IV-Rente.
Auf ein neues Leistungsgesuch trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. März 2005 nicht ein, woran sie mit Einspracheentscheid vom 21. April 2005 festhielt.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 26. Juni 2006 ab.
R.________ führt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem sinngemässen Antrag, die IV-Stelle sei zu verpflichten, das Leistungsgesuch materiell zu behandeln.
Die IV-Stelle schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, während das Bundesamt für Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung verzichtet.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1.
Das Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) ist am 1. Januar 2007 in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Da der angefochtene Entscheid vorher ergangen ist, richtet sich das Verfahren noch nach OG (Art. 132 Abs. 1 BGG; BGE 132 V Erw. 1.2).
2.
Der angefochtene Entscheid betrifft Leistungen der Invalidenversicherung. Das Gericht prüft daher nur, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzte, einschliesslich Überschreiten oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt wurde (Art. 132 Abs. 2 OG [in der Fassung gemäss Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Änderung des IVG, in Kraft seit 1. Juli 2006] in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG).
3.
Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Vorschriften zu den Begriffen der Invalidität (Art. 8 Abs. 1 ATSG; Art. 4 Abs. 1 IVG) und Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), zum Umfang des Rentenanspruchs (altArt. 28 Abs. 1 und Abs. 1bis IVG; Art. 28 Abs. 1 IVG in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung), zum Vorgehen der Verwaltung bei Erhalt einer Neuanmeldung (Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV) und die dazu ergangene Rechtsprechung zur Glaubhaftmachung einer relevanten Verschlechterung des Gesundheitszustandes (BGE 130 V 67 Erw. 5.2 und 72 Erw. 2.2) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen.
4.
Streitig und zu prüfen ist einzig, ob die IV-Stelle zu Recht nicht auf das neue Leistungsgesuch eingetreten ist. Soweit die Beschwerdeführerin mit ihrem Antrag um "nochmalige Prüfung eines IV-Rentenanspruchs" sinngemäss direkt eine materielle Beurteilung des genannten Anspruchs verlangen sollte, kann darauf nicht eingetreten werden.
5.
Die Vorinstanz hat die der Neuanmeldung beigelegten medizinischen Akten, d.h. die Berichte der Klinik S.________ vom 6. Oktober und 14. Dezember 2004 sowie den im kantonalen Verfahren eingereichten Bericht des selben Spitals vom 3. Mai 2005, eingehend gewürdigt und daraus zutreffend den Schluss gezogen, dass keine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes glaubhaft gemacht worden ist. Daran hat das Eidgenössische Versicherungsgericht - zumal im Rahmen der ihm auferlegten engen Kognition (Erw. 2 hievor) - nichts zu beanstanden. Die neu eingereichten medizinischen Unterlagen vermögen daran nichts zu ändern. Sie sind alle nach dem Datum des Einspracheentscheides (21. April 2005) verfasst worden und vermögen den von der Vorinstanz erhobenen Sachverhalt nicht als offensichtlich unrichtig, als unvollständig oder als unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt erscheinen zu lassen.
6.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist, soweit zulässig, offensichtlich unbegründet und wird im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt.

Demnach erkennt das Bundesgericht:
1.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse der Schweizer Maschinenindustrie und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.
Luzern, 8. Januar 2007
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Parole chiave

disability insurancenew applicationnon-entrydeterioration of healthmedical evidencecourt costs

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the IV office had to examine the new disability claim on the merits despite a prior final decision.

Decisione estratta

The office was not required to enter into the merits because the claimant had not credibly shown a relevant deterioration in health.

Motivazione estratta

The lower court correctly assessed the medical reports and found no plausible worsening of the health condition; later documents did not undermine that finding.

Questione giuridica chiave

Whether the federal appeal could obtain direct substantive review of the disability entitlement claim.

Decisione estratta

A direct merits review could not be entered into to the extent the appellant sought it.

Motivazione estratta

The appeal was limited to the non-entry issue; a direct renewed assessment of pension entitlement was not procedurally available in this proceeding.

Questione giuridica chiave

Costs of the federal proceedings

Decisione estratta

Court costs were imposed on the appellant and offset against the advance payment.

Motivazione estratta

As the appeal failed, the appellant bore the court fee.

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