Invalidity pension denied; partial dismissal of appeal

I 37/04Tribunale federale9 feb 2005Partially Granted

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

T. challenged the refusal of an invalidity pension by the Zurich IV office. The Federal Insurance Court held that the cantonal court had correctly assessed the medical evidence and that T. remained fully capable of work in household and former suitable employment. Further medical clarification was unnecessary, and the late report by the treating doctor did not change the assessment. The request for vocational measures was not admissible because that issue was not covered by the contested administrative decision. The appeal was dismissed insofar as admissible, free legal assistance was denied, and no court costs were charged.

Massima Omnilex

Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG; Art. 16 ATSG; review of medical evidence in disability pension cases; where the file permits a reliable assessment of work capacity as of the relevant objection decision, further medical investigations are unnecessary. A late-filed medical report does not require a different result if it does not undermine the existing evidentiary basis. Claims for vocational measures are admissible only if they were the subject of the contested administrative decision; otherwise the appeal is not entered into. Unentgeltliche Verbeiständung requires fulfillment of the statutory prerequisites; absent those conditions, the request must be denied.

Testo completo

Eidgenössisches Versicherungsgericht
Tribunale federale delle assicurazioni
Tribunal federal d'assicuranzas

Sozialversicherungsabteilung
des Bundesgerichts

Prozess
{T 0}
I 37/04

Urteil vom 9. Februar 2005
II. Kammer

Besetzung
Präsident Borella, Bundesrichter Schön und Frésard; Gerichtsschreiberin Durizzo

Parteien
T.________, 1952, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, Rämistrasse 5, 8001 Zürich,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, Beschwerdegegnerin

Vorinstanz
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur

(Entscheid vom 5. Januar 2004)

In Erwägung,
dass die IV-Stelle des Kantons Zürich das Rentengesuch von T.________, geb. 1952, mit Verfügung vom 30. Januar 2003 und Einspracheentscheid vom 28. Februar 2003 abgelehnt hat,
dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 5. Januar 2004 abgewiesen hat,
dass T.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen und die Aufhebung des angefochtenen Urteils, die Rückweisung und Zusprechung einer ganzen Invalidenrente, eventualiter die Erstellung eines unabhängigen Obergutachtens und subeventualiter die Zusprechung beruflicher Massnahmen und Stellenvermittlung sowie die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung beantragen lässt,
dass die IV-Stelle des Kantons Zürich auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliessen lässt, während das Bundesamt für Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung verzichtet,
dass das kantonale Gericht die Bestimmungen und Grundsätze über den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG in der bis Ende 2003 gültig gewesenen Fassung), über die Ermittlung des Invaliditätsgrades (Art. 16 ATSG), zur Aufgabe des Arztes im Rahmen der Invaliditätsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 Erw. 4b/cc) und zum Beweiswert von medizinischen Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3, 122 V 160 Erw. 1c mit Hinweisen) zutreffend dargelegt hat und darauf verwiesen wird,
dass der Beurteilung der Verhältnisse bis 31. Dezember 2002 die alten und danach die mit dem ATSG geänderten Rechtsvorschriften zu Grunde zu legen sind (BGE 130 V 445, 130 V 329), wobei materiellrechtliche Auswirkungen damit nicht verbunden sind (BGE 130 V 348 f. Erw. 3.4),
dass die mit der 4. IV-Revision auf den 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Bestimmungen auf das vorliegende Verfahren keine Anwendung finden,
dass sich die Begründung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde in der Behauptung erschöpft, die Vorinstanz habe den Sachverhalt falsch dargestellt, wobei auf eine neue Stellungnahme des behandelnden Arztes Dr. med. S.________ hingewiesen wird,
dass das kantonale Gericht nach einlässlicher und sorgfältiger Beweiswürdigung zu Recht erkannt hat, dass die Versicherte nach der medizinischen Aktenlage im Haushalt und in der angestammten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist,
dass weitere Abklärungen bezüglich des Gesundheitszustands, wie er sich bis zu dem für die richterliche Überprüfungsbefugnis massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 28. Februar 2003 präsentiert hat, nicht erforderlich sind (BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 121 V 366 Erw. 1b),
dass der letztinstanzlich eingereichte Bericht keinen anderen Schluss zulässt,
dass auch die übrigen Vorbringen der Versicherten unzutreffend sind,
dass sich der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin insbesondere zu Unrecht darauf beruft, sie könne in ihrem schweren Beruf als Köchin nicht mehr eingesetzt werden, ergibt sich doch aus den Akten, dass sie nie als solche gearbeitet, sondern, wie von der Vorinstanz richtig erwogen, eine leichte und damit nunmehr auch ihrem Leiden (Rücken- und Kniebeschwerden, Diabetes, Hypertonie, Hypercholesterinämie und Hyperlipoproteinämie bei Adipositas) angepasste Tätigkeit ausgeübt hat,
dass die Gewährung beruflicher Massnahmen nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügung bildet (vgl. BGE 125 V 414 Erw. 1a, 119 Ib 36 Erw. 1b, je mit Hinweisen), weshalb in diesem Punkt auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist und im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt wird,
dass die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung nicht erfüllt sind,

erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:
1.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse Albicolac, Bern, und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt.
Luzern, 9. Februar 2005
Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts
Der Präsident der II. Kammer: Die Gerichtsschreiberin:

Parole chiave

invalidity pensionwork capacitymedical evidencevocational measureslegal aidadmissibilitysocial insurance

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the refusal of an invalidity pension was lawful.

Decisione estratta

The medical records support a finding that the insured person remained fully capable of work in household and former work, so no pension entitlement was shown.

Motivazione estratta

The court accepted the cantonal assessment of the medical evidence and held that the late-filed report did not warrant a different result or further investigation.

Questione giuridica chiave

Whether further medical investigation or an independent expert opinion was required.

Decisione estratta

No additional clarification was necessary for the period relevant to review.

Motivazione estratta

The case file already allowed a reliable assessment of the health situation up to the date of the objection decision.

Questione giuridica chiave

Whether vocational measures and job placement could be ordered in this appeal.

Decisione estratta

That request was not admissible because vocational measures were not part of the challenged administrative decision.

Motivazione estratta

Only matters covered by the contested decision can be reviewed in this appeal.

Questione giuridica chiave

Whether the appellant was entitled to free legal assistance.

Decisione estratta

The requirements for free legal assistance were not met.

Motivazione estratta

The court found no basis to grant appointed counsel in the circumstances.

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