Non-entry for insufficiently reasoned administrative appeal

H 222/04Tribunale federale / II divisione di diritto sociale14 feb 2005Dismissed

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Insurance Court dismissed an administrative appeal against a prior non-entry decision of the AHV/IV foreign-insured persons commission. It held that the appellant's submission did not address the procedural non-entry ruling and therefore failed to satisfy the reasoning requirements of Art. 108(2) OG. The appeal was dealt with in the simplified procedure under Art. 36a OG. Because only a procedural issue was in dispute, the proceedings were not free of charge, and court costs of CHF 500 were imposed on the appellant and set off against the advance payment.

Massima Omnilex

Art. 108 Abs. 2 OG; Begründungsanforderungen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen einen Nichteintretensentscheid; eine Beschwerde ist unzulässig, wenn sie sich nicht mit dem angefochtenen Nichteintretensentscheid auseinandersetzt, sondern lediglich die materielle Seite des ursprünglichen Streits behandelt. Die Beschwerdeschrift muss erkennen lassen, was verlangt wird und auf welche Tatsachen sich die beschwerdeführende Partei stützt. Eine offensichtlich unzulässige Beschwerde kann im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt werden. Ist nicht die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen, sondern nur eine prozessuale Frage streitig, greift die Kostenfreiheit von Art. 134 OG nicht; die Gerichtskosten sind nach Art. 156 i.V.m. Art. 135 OG der unterliegenden Partei aufzuerlegen.

Testo completo

Eidgenössisches Versicherungsgericht
Tribunale federale delle assicurazioni
Tribunal federal d'assicuranzas

Sozialversicherungsabteilung
des Bundesgerichts

Prozess
{T 0}
H 222/04

Urteil vom 14. Februar 2005
IV. Kammer

Besetzung
Präsident Ferrari, Bundesrichter Meyer und Ursprung; Gerichtsschreiberin Polla

Parteien
N.________, 1959, Beschwerdeführer

gegen

Schweizerische Ausgleichskasse, avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf, Beschwerdegegnerin

Vorinstanz
Eidgenössische Rekurskommission der AHV/IV für die im Ausland wohnenden Personen, Lausanne

(Entscheid vom 7. Oktober 2004)

In Erwägung,
dass die Eidgenössische Rekurskommission der AHV/IV für die im Ausland wohnenden Personen mit Entscheid vom 7. Oktober 2004 auf eine Beschwerde vom 27. August 2004 (Postaufgabe) nicht eingetreten ist,
dass N.________ am 26. November 2004 dagegen Verwaltungsgerichtsbeschwerde führt,
dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemäss Art. 108 Abs. 2 OG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten muss, widrigenfalls auf die Rechtsvorkehr nicht eingetreten werden kann, wobei es nach der Praxis genügt, wenn der Verwaltungsgerichtsbeschwerde insgesamt entnommen werden kann, worum es beim Rechtsstreit geht, es jedoch mindestens aus der Beschwerdebegründung ersichtlich sein muss, was die Beschwerde führende Partei verlangt und auf welche Tatsachen sie sich beruft (BGE 123 V 336 Erw. 1a mit Hinweisen),
dass nach der Rechtsprechung eine Beschwerdeschrift, welche sich bei Nichteintretensentscheiden lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Verwaltungsgerichtsbeschwerde darstellt (BGE 123 V 335, 118 Ib 134, ARV 2002 Nr. 7 S. 61 Erw. 2),
dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 26. November 2004 nicht mit dem vorinstanzlichen Nichteintretensentscheid befasst,
dass unter diesen Umständen die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht als rechtsgenüglich im Sinne von Art. 108 Abs. 2 OG gelten kann,
dass die offensichtlich unzulässige Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt wird,
dass, weil nicht die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen, sondern einzig eine prozessuale Frage zur Diskussion steht, das Verfahren kostenpflichtig ist (Art. 134 OG e contrario),
dass ausgangsgemäss die Gerichtskosten vom Beschwerdeführer zu tragen sind (Art. 156 in Verbindung mit Art. 135 OG),

erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:
1.
Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Eidgenössischen Rekurskommission der AHV/IV für die im Ausland wohnenden Personen und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt.

Luzern, 14. Februar 2005

Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts
Der Präsident der IV. Kammer: Die Gerichtsschreiberin:

Parole chiave

social insurancenon-entry decisionreasoning requirementsinadmissibilitycourt costssimplified procedure

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the administrative appeal met the minimum reasoning requirements under Art. 108(2) OG against a non-entry decision.

Decisione estratta

The appeal was not sufficiently reasoned because it did not address the non-entry decision itself and therefore could not be heard.

Motivazione estratta

A valid administrative appeal must indicate the relief sought and the factual basis. When challenging a non-entry decision, addressing only the merits is not enough; the appellant must engage with the procedural refusal to enter into the case. This was missing here.

Questione giuridica chiave

Whether the obviously inadmissible appeal should be dealt with under the simplified procedure of Art. 36a OG.

Decisione estratta

Yes; the court resolved the matter in the simplified procedure.

Motivazione estratta

Because the appeal was manifestly inadmissible, it could be decided summarily.

Questione giuridica chiave

Who bears the court costs in a case concerning only a procedural issue in social insurance litigation.

Decisione estratta

The appellant had to bear the court costs.

Motivazione estratta

As the dispute concerned only a procedural question and not the granting or denial of insurance benefits, the proceedings were not free of charge; costs were allocated according to the outcome.

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