Pension fund contribution claim and debt collection objection lifted

B 12/07Tribunale federale / II divisione di diritto sociale31 ago 2007Dismissed

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The pension fund sued X.________ AG for unpaid occupational pension contributions of CHF 13,751.30 plus interest and sought removal of the objection in the related enforcement proceeding. The Basel-Stadt Social Insurance Court upheld the claim and rejected the counterclaim. On administrative-law appeal, the Federal Supreme Court held that the appellant failed to show any erroneous factual findings or federal-law violation. It therefore dismissed the appeal, confirmed the contribution order and the lifting of the objection, imposed court costs on the appellant, and denied the respondent party compensation.

Massima Omnilex

Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG; Art. 156 Abs. 1 OG; Art. 159 Abs. 2 OG: In Streitigkeiten ausserhalb des Leistungsrechts der Sozialversicherung prüft das Bundesgericht nur Bundesrechtsverletzung, Ermessensüberschreitung/-missbrauch sowie offensichtlich unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung. Bestreitet die Beschwerde die vorinstanzliche Beitragsberechnung nicht substanziiert und zeigt sie keine Bundesrechtsverletzung auf, bleibt es bei der Zusprechung der ausstehenden berufsvorsorgerechtlichen Beiträge samt Zins und der Beseitigung des Rechtsvorschlags. Die Gerichtskosten tragen die unterliegende Partei; öffentlich-rechtlich tätige Organisationen haben grundsätzlich keinen Anspruch auf Parteientschädigung.

Testo completo

{T 7}
B 12/07

Urteil vom 31. August 2007
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Lustenberger, präsidierendes Mitglied,
Bundesrichter Borella, Seiler,
Gerichtsschreiber R. Widmer.

Parteien
X.________ AG, Beschwerdeführerin,

gegen

Winterthur-Columna Stiftung für die berufliche Vorsorge, General-Guisan-Strasse 40,
8401 Winterthur, Beschwerdegegnerin, vertreten
durch Rechtsanwältin Isabelle Brunner Schwander, Seefeldstrasse 116, 8034 Zürich.

Gegenstand
Berufliche Vorsorge,

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt
vom 21. Dezember 2006.

In Erwägung,
dass die Winterthur-Columna Stiftung für die berufliche Vorsorge am 6. Januar 2006 beim Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt Klage einreichte mit dem Rechtsbegehren, die X.________ AG sei zu verpflichten, ihr unbezahlt gebliebene Beiträge in der Höhe von Fr. 13'751.30, zuzüglich Zins zu 5 % seit 23. Oktober 2003, zu bezahlen und es sei der Rechtsvorschlag in der mit Zahlungsbefehl vom 2. September 2005 eingeleiteten Betreibung zu beseitigen,
dass das Sozialversicherungsgericht die Klage mit Entscheid vom 21. Dezember 2006 vollumfänglich guthiess, die X.________ AG somit zur Bezahlung des eingeklagten Betrages verhielt und überdies den Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamtes Y.________ beseitigte, während es eine Widerklage der X.________ AG abwies, soweit darauf einzutreten war,
dass die X.________ AG mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde dem Sinne nach die Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheides beantragt,
dass die Winterthur Columna auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, während das Bundesamt für Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung verzichtet,
dass das Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) am 1. Januar 2007 in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243), der angefochtene Entscheid jedoch vorher ergangen ist, weshalb sich das Verfahren noch nach OG richtet (Art. 132 Abs. 1 BGG; BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395),
dass die streitige Verfügung nicht die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zum Gegenstand hat, weshalb das Bundesgericht nur prüft, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzte, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt wurde (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG),

dass das kantonale Gericht die Berechnungsweise der geschuldeten Beiträge generell und bezogen auf die jeweiligen Beitragsperioden und die einzelnen Arbeitnehmer richtig und umfassend dargelegt und zu Recht festgestellt hat, dass die Beschwerdeführerin die eingeklagten Beiträge, zuzüglich Zins zu 5 % seit 23. Oktober 2003, zu bezahlen hat,
dass der angefochtene Entscheid auch insoweit, als die Vorinstanz den Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamtes Y.________ vom 2. September 2005 über den erwähnten Betrag samt Zins beseitigt hat, rechtens ist,
dass die Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde am Ergebnis nichts ändern, da die X.________ AG nicht geltend zu machen vermag, inwiefern das kantonale Gericht den rechtserheblichen Sachverhalt mangelhaft im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG festgestellt haben soll und der angefochtene Entscheid des Weiteren keine Bundesrechtsverletzung (Art. 104 lit. a und b OG) erkennen lässt,
dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 156 Abs. 1 OG),
dass die Beschwerdegegnerin als mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben betraute Organisation keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat (Art. 159 Abs. 2 OG; BGE 118 V 158 E. 7 S. 169),

erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 1200.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.
Luzern, 31. August 2007

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Parole chiave

occupational pensioncontribution claimdebt enforcementlifting of objectioncourt costsparty compensationfederal appeal

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the unpaid occupational pension contributions and interest were owed by the employer.

Decisione estratta

The employer had to pay the claimed contributions plus 5% interest from 2003-10-23.

Motivazione estratta

The cantonal court correctly explained the calculation of the contributions for the relevant periods and employees; the appeal did not show any incorrect factual findings or federal-law error.

Questione giuridica chiave

Whether the objection in the debt-enforcement proceedings had to be removed.

Decisione estratta

The objection was properly lifted for the awarded amount and interest.

Motivazione estratta

Since the contribution claim was upheld, the removal of the objection in the related enforcement proceeding was also lawful.

Questione giuridica chiave

Whether the counterclaim should succeed.

Decisione estratta

The counterclaim was rejected insofar as it was admissible.

Motivazione estratta

The appeal gave no basis to disturb the cantonal court's disposition.

Questione giuridica chiave

Who must bear the court costs and whether the respondent receives party compensation.

Decisione estratta

Court costs were imposed on the losing appellant; the respondent had no entitlement to party compensation.

Motivazione estratta

Costs follow the outcome, and the respondent, as an organization entrusted with public tasks, is not entitled to party compensation.

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