Non-entry for insufficiently reasoned social insurance complaint

9C_93/2011Tribunale federale / III divisione di diritto pubblico8 feb 2011Inadmissible

Sintesi

The Federal Supreme Court did not enter into the complaint against the Basel-Landschaft cantonal non-entry decision in a social insurance case. It held that the filing of 31 January 2011 failed to include a legally sufficient request and any case-specific reasoning under Art. 42 BGG, because the appellant did not explain why the cantonal court should have entered into the matter. The court therefore applied the simplified procedure under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. Judicial costs were waived under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.

Regest

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; non-entry complaint requirements: a federal complaint must contain concrete conclusions and a reasoned, case-specific challenge to the contested decision. In proceedings against a non-entry decision, submissions confined to the substantive merits of the underlying dispute are not sufficient. The appellant must show, in relation to the challenged non-entry ruling, why the lower court was obliged to enter into the case and in what respect the decision violates federal law. Failing such substantiated argumentation, non-entry is proper in simplified procedure (consid. 1).

Testo completo

9C_93/2011 {T 0/2}

Urteil vom 8. Februar 2011
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte
S.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse Basel-Landschaft,
Hauptstrasse 109, 4102 Binningen,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Ergänzungsleistung zur AHV/IV,

Beschwerde gegen den Entscheid
des Kantonsgerichts Basel-Landschaft
vom 14. Dezember 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 31. Januar 2011 (Poststempel) gegen den Nichteintretensentscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 14. Dezember 2010,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; die Vorbringen müssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (vgl. BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452; 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit weiteren Hinweisen),
dass nach der Rechtsprechung eine Beschwerdeschrift, welche sich bei Nichteintretensentscheiden lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt (vgl. BGE 123 V 335; 118 Ib 134; ARV 2002 Nr. 7 S. 61 E. 2),
dass die Eingabe vom 31. Januar 2011 offensichtlich weder ein rechts- genügliches Begehren noch eine sachbezogene Begründung enthält, wobei der Versicherte insbesondere nicht darlegt, weshalb das erstinstanzliche Gericht auf das Rechtsmittel hätte eintreten müssen und demzufolge der kantonale Entscheid zu Unrecht ergangen sein sollte,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 8. Februar 2011

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Meyer Dormann

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