Inadmissible appeal for insufficient reasoning

9C_765/2011Tribunale federale / III divisione di diritto pubblico31 ott 2011Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The insured person challenged a Zurich social insurance court decision in an IV pension revision matter. The Federal Supreme Court held that the appeal did not satisfy the minimum reasoning requirements of Art. 42 BGG because it failed to engage concretely with the decisive grounds of the cantonal judgment and relied mainly on general criticism and contrary medical opinions. The Court therefore declined to enter into the appeal in simplified proceedings under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. It also ordered that no court costs be levied, which rendered the request for free legal aid moot.

Massima Omnilex

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 97 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; insufficiency of appeal reasoning and non-entry in simplified proceedings. The appeal must, in concise form, address the decisive considerations of the challenged decision and explain specifically how it violates federal law; merely repeating factual allegations, invoking conflicting evidence, or advancing appellatory criticism is insufficient. Review of factual findings is limited to manifestly incorrect findings or legal error under Art. 97 BGG and must be shown with precision. If the defect is obvious, the Court may refuse to enter into the appeal under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. Where no court costs are charged under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG, a request for free legal aid becomes moot.

Testo completo

9C_765/2011 {T 0/2}

Urteil vom 31. Oktober 2011
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiberin Helfenstein Franke.

Verfahrensbeteiligte
M.________,
vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer M. Milovanovic,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung (Invalidenrente, Revision),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 30. August 2011.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 7. Oktober 2011 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 30. August 2011,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass insbesondere die Feststellung des Sachverhalts abgesehen von hier nicht interessierenden Ausnahmen nur gerügt werden kann, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 BGG),
dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen ist und eine rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 134 II 244 l. E. 2.3 S. 246 f.),
dass deshalb die blosse Berufung auf Arztberichte abweichende ärztliche Auffassungen u.a.m., mit denen sich die Vorinstanz schon auseinandergesetzt hat, den Anforderungen an eine sachbezogene Begründung nicht zu genügen vermag,
dass das kantonale Gericht in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und Würdigung der medizinischen Abklärungen festgestellt hat, der Gesundheitszustand des Versicherten, insbesondere der psychische, habe sich im massgebenden Vergleichszeitraum nicht erheblich geändert,
dass die Beschwerdebegründung von vornherein insoweit nicht genügt, als sie sich auf anderes als den angefochtenen Entscheid bezieht oder sich in pauschalen Behauptungen und Unterstellungen erschöpft,
dass der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers sodann zwar - im Unterschied zu früheren Verfahren - einzelne von der Vorinstanz vorgenommene Sachverhaltsabklärungen und -feststellungen kritisiert, es aber unterlässt, sich mit den diesbezüglichen Erwägungen konkret auseinander zu setzen und dabei im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern das kantonale Gericht eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG oder eine - entscheidwesentliche - offensichtlich unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG begangen haben sollte,
dass die Eingabe des Beschwerdeführers den gesetzlichen Mindestanforderungen an eine hinreichende Beschwerdebegründung deshalb nicht genügt und dieser Begründungsmangel offensichtlich ist, weshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass gestützt auf Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG keine Gerichtskosten zu erheben sind, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos ist,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 31. Oktober 2011

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Helfenstein Franke

Parole chiave

social insurancedisability pensionrevisionappeal admissibilityreasoned appealnon-entrymedical evidencecourt costs

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the appeal met the statutory reasoning requirements under the Federal Supreme Court Act.

Decisione estratta

No. The submission did not specifically address the decisive reasoning of the lower court and consisted largely of general assertions and appellate criticism.

Motivazione estratta

An appeal must state the relief sought and, in concise form, explain how the challenged decision violates the law. Mere reference to medical reports or disagreement with prior factual findings is insufficient. The appellant failed to show any concrete legal error or manifestly incorrect fact-finding.

Questione giuridica chiave

Whether court costs should be levied and the request for free legal aid had any object.

Decisione estratta

No court costs were charged, so the request for free legal aid became moot.

Motivazione estratta

Because no court costs were imposed pursuant to Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG, there was no remaining need to decide the application for free legal aid.

Continua la tua ricerca in ChatGPT o Claude

Collega Omnilex per cercare nel corpus legale dal tuo assistente IA.