Non-entry for insufficiently reasoned social insurance appeal

9C_709/2010Tribunale federale / III divisione di diritto pubblico17 set 2010Dismissed

Sintesi

The Federal Supreme Court held that the appeal in an invalidity insurance case did not satisfy the requirements of Art. 42 BGG because it failed to engage with the decisive reasoning of the cantonal judgment. In particular, the appellant did not address the lower court’s reliance on the cited case law or its finding that no incapacity for work beyond 8 September 2006 was established. The Court therefore did not enter into the appeal in simplified proceedings, waived court costs, and denied the request for free legal representation.

Regest

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 95 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; non-entry for insufficient reasoning. A federal appeal must, in concise form, state the relief sought and set out why the challenged decision violates federal law; it must engage with the decisive considerations of the lower court. A mere reiteration of prior arguments or a failure to confront the grounds essential to the outcome does not satisfy the substantiation requirement. If the appeal manifestly fails to meet these minimum requirements, the court may refuse to enter in simplified proceedings. In such a case, court costs may be waived, and a request for free legal representation falls away or is to be denied where the procedural posture so requires.

Testo completo

{T 0/2}
9C_709/2010

Urteil vom 17. September 2010
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Traub.

Verfahrensbeteiligte
S.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 17. Juni 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 6. September 2010 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 17. Juni 2010,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung enthalten muss, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (vgl. Art. 95 BGG),
dass also aus der Beschwerdeschrift ersichtlich sein muss, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452; 123 V 335 E. 1 S. 337), was eine Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen bedingt (BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245),
dass die Beschwerdeschrift den Mindestanforderungen nicht genügt, da ihr keine hinreichende inhaltliche Auseinandersetzung mit den entscheidungswesentlichen Erwägungen der Vorinstanz zu entnehmen ist, namentlich nicht mit dem Verweis auf die Rechtsprechung gemäss Urteil I 179/01 vom 10. Dezember 2001 E. 3a (bestätigt in SVR 2009 IV Nr. 27 S. 75 E. 7.4, 9C_93/2008), sowenig wie mit der vorinstanzlichen Feststellung, dass keine aus dem Treppensturz vom 11. Mai 2006 resultierende, über den 8. September 2006 hinaus andauernde Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen ist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit das Gesuch um kostenlose Prozessführung gegenstandslos ist,
dass mit Blick auf die hier zur Anwendung gelangende Verfahrenserledigung dem Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung von vornherein keine Folge gegeben werden kann,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 17. September 2010
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Traub

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