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9C_696/2010 ΓÇó Non-entry for insufficiently reasoned appeal in disability insurance case
9C_696/2010Tribunale federale / III divisione di diritto pubblico27 set 2010Inadmissible
The Federal Supreme Court did not enter into the appellant's challenge against the Solothurn Social Insurance Court's judgment because the filing failed to meet the mandatory requirements of Art. 42 BGG. It did not engage with the cantonal reasoning and did not explain any erroneous factual findings or legal errors. The appeal was therefore disposed of in simplified proceedings under Art. 108(1)(b) BGG, and costs of CHF 300 were charged to the appellant.
Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; form and reasoning requirements for a federal appeal. An appeal must contain relief sought and a reasoned argument showing in a concise manner how the challenged decision violates law. Mere filing without engagement with the lower court's reasoning does not satisfy the minimum requirements; if no arguable infringement is shown, the Court may refuse to enter in simplified proceedings. Where the appeal is manifestly inadmissible, costs are borne by the appellant under Art. 66 Abs. 1 and 3 BGG.
{T 0/2}
9C_696/2010
Urteil vom 27. September 2010
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiberin Dormann.
Verfahrensbeteiligte
F.________,
vertreten durch die Treuhand X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle des Kantons Solothurn,
Allmendweg 6, 4528 Zuchwil,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn
vom 19. Juli 2010.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 31. August 2010 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 19. Juli 2010,
in das Schreiben des Bundesgerichts vom 1. September 2010 an F.________, mit welchem ihm unter Hinweis auf die Kostenpflicht mitgeteilt wurde, dass die Beschwerde die gesetzlichen Formerfordernisse hinsichtlich Antrag und Begründung nicht zu erfüllen scheine und eine Verbesserung nur innert der Beschwerdefrist möglich sei, worauf sich die Rechtsvertreterin nicht vernehmen liess,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde, welche mit keinem Wort auf die 15 Seiten umfassenden Erwägungen des kantonalen Gerichts eingeht, diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da den Ausführungen auch nicht ansatzweise entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen unzutreffend im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft im Sinne von Art. 95 BGG sein sollen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 27. September 2010
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Meyer Dormann