Federal appeal inadmissible for insufficient reasoning

9C_662/2011Tribunale federale / III divisione di diritto pubblico14 ott 2011Inadmissible

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Sintesi Omnilex

The Federal Supreme Court held that the complaint in an AHV matter did not satisfy the statutory reasoning requirement. The appellant failed to address the decisive considerations of the cantonal court and merely described the practical professional and financial consequences of the decision. As a result, the Court did not enter into the appeal in simplified procedure and waived court costs.

Massima Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; unzureichende Begründung der Beschwerde: Die Beschwerdeschrift muss sich in gedrängter Form mit den tragenden Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen und im Einzelnen aufzeigen, welche bundesrechtlichen Normen und weshalb verletzt sein sollen. Bloss appellatorische Kritik oder die Darlegung der persönlichen Folgen des Entscheids genügt nicht. Wird auf die massgeblichen Erwägungen nicht eingegangen und werden auch keine Rügen nach Art. 95 f. BGG bzw. Art. 97 Abs. 1 BGG erhoben, ist im vereinfachten Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten; bei Nichteintreten können die Gerichtskosten gemäss Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG erlassen werden.

Testo completo

{T 0/2}
9C_662/2011

Urteil vom 14. Oktober 2011
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Ettlin.

Verfahrensbeteiligte
B.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse Basel-Landschaft,
Hauptstrasse 109, 4102 Binningen,
Beschwerdegegnerin,

X.________ AG.

Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid
des Kantonsgerichts Basel-Landschaft
vom 26. Mai 2011.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 9. September 2011 (Poststempel) gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, vom 26. Mai 2011,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287); eine rein appellatorische Kritik genügt nicht (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.; siehe auch LAURENT MERZ, Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 53 sowie 56 f. zu Art. 42 BGG und dortige weitere Hinweise),
dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 9. September 2011 mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen an die Begründungspflicht genügenden Weise auseinandersetzt, statt dessen sich damit begnügt, die beruflichen und finanziellen Auswirkungen des vorinstanzlichen Entscheids darzulegen,
dass er demzufolge weder rügt noch aufzeigt, inwiefern das kantonale Gericht in seinen Erwägungen eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG begangen oder eine entscheidwesentliche, offensichtlich unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG getroffen haben soll,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, der X.________ AG, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 14. Oktober 2011
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Ettlin

Parole chiave

admissibilityreasoning requirementnon-entrysocial insurancecourt costssimplified procedure

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the federal complaint met the reasoning requirements of Art. 42 BGG and was therefore admissible

Decisione estratta

The complaint did not sufficiently engage with the decisive reasons of the cantonal judgment and merely discussed the professional and financial consequences; it was therefore inadmissible in summary procedure.

Motivazione estratta

A federal appeal must state requests and reasons and explain concisely which legal provisions were violated. The appellant failed to challenge the key reasoning of the lower court and did not show a violation under Art. 95 f. BGG or an obviously incorrect or incomplete fact-finding under Art. 97(1) BGG.

Questione giuridica chiave

Whether court fees should be charged

Decisione estratta

No court fees were levied.

Motivazione estratta

Because the appeal was not entered into under Art. 108(1)(b) BGG, the court waived the collection of costs under Art. 66(1) second sentence BGG.

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