Non-entry for insufficient reasoning in disability insurance appeal

9C_546/2012Tribunale federale / III divisione di diritto pubblico31 ago 2012Dismissed

Sintesi

The claimant appealed to the Federal Court against the Bern Administrative Court’s decision concerning withdrawal of a disability pension. The Court held that the appeal did not satisfy the statutory reasoning requirements because it failed to address the lower court’s decisive finding based on a rheumatological-psychiatric expert report that no work incapacity remained in adapted employment. In simplified procedure, the Court therefore did not enter into the appeal and waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; insufficiently reasoned appeal. A federal appeal must set out, in concise form, which rights are said to be violated and why; mere disagreement with the result is not enough. The appellant must engage with the decisive considerations of the challenged judgment and show, by reference to those reasons, how federal law is violated. If this minimum reasoning is manifestly lacking, the appeal is not entered into in simplified procedure (consid. 1). Under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG, court costs may be waived where appropriate.

Testo completo

{T 0/2}
9C_546/2012

Urteil vom 31. August 2012
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Attinger.

Verfahrensbeteiligte
W.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Bern, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungs-gerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrecht-liche Abteilung, vom 15. Juni 2012.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 5. Juli 2012 (Datum des Poststempels) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Juni 2012 betreffend Rentenaufhebung,
in die Mitteilung des Bundesgerichts an W.________ vom 9. Juli 2012, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Eingabe der Beschwerdeführerin diesen gesetzlichen Mindestanforderungen an eine hinreichende Beschwerdebegründung offensichtlich nicht genügt, da ihr keine inhaltliche Auseinandersetzung mit der entscheidwesentlichen Erwägung der Vorinstanz zu entnehmen ist, wonach gemäss schlüssigem rheumatologisch-psychiatrischem Gutachten der beiden Fachärztinnen Dr. M.________ und Dr. C.________ vom 30. Oktober 2011 in einer leidensangepassten Erwerbstätigkeit keine Leistungseinschränkung mehr vorliege,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 31. August 2012
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Attinger

Parole chiave

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