Non-entry for inadequate appeal reasoning in invalidity insurance case

9C_518/2009Tribunale federale / III divisione di diritto pubblico2 lug 2009Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Court considered an appeal in an invalidity insurance case against a Zurich social insurance court decision. It held that the appeal failed to satisfy the minimum reasoning requirements of Art. 42 BGG, because it did not specifically address why the lower court's factual findings were allegedly wrong or unlawful. The appellant relied on medical documents from 2008 and 2009, but these concerned developments after the end of the administrative proceedings and were therefore outside the relevant review period. The Court therefore did not enter into the appeal and waived court costs.

Massima Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 95 lit. a BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat in gedrängter Form und sachbezogen darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Erfordert wird eine auf die tragenden Erwägungen bezogene, hinreichend substantiierte Kritik; eine bloss appellatorische Darstellung genügt nicht. Im Rahmen der bundesgerichtlichen Überprüfung ist grundsätzlich der Sachverhalt bis zum Abschluss des Verwaltungsverfahrens massgebend; spätere tatsächliche Entwicklungen und nachträglich eingereichte Belege bleiben unberücksichtigt. Fehlt es an einer genügenden Begründung, ist im vereinfachten Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten; Gerichtskosten können ausnahmsweise erlassen werden.

Testo completo

{T 0/2}
9C_518/2009

Urteil vom 2. Juli 2009
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Traub.

Parteien
H.________,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8087 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 27. April 2009.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 11. Juni 2009 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 27. April 2009,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung enthalten muss, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Vorbringen sachbezogen sein müssen, das heisst aus der Beschwerdeschrift ersichtlich sein muss, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245; 131 II 449 E. 1.3 S. 452; 123 V 335 S. 337),
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG offensichtlich unzutreffend - oder sonst bundesrechtswidrig (Art. 95 lit. a BGG) - oder die darauf beruhenden Erwägungen, die zur Abweisung der vorinstanzlichen Beschwerde geführt haben, rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass der Beschwerdeführer stattdessen vorbringt, sein Gesundheitszustand habe sich seit der Anmeldung bei der Invalidenversicherung massiv verschlechtert,
dass die dazu eingereichten medizinischen Belege (aus den Jahren 2008 und 2009) Entwicklungen betreffen, die nach Abschluss des Verwaltungsverfahrens (Verfügungen vom 3. Juli 2007) eingetreten sind,
dass der spätere Sachverhaltsverlauf im Rahmen des vorliegenden Prozesses, der nur den Zeitraum bis zum Abschluss des Verwaltungsverfahrens abdeckt, nicht mehr berücksichtigt werden kann (BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220),
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 2. Juli 2009
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Traub

Parole chiave

invalidity insuranceappeal admissibilityreasoning requirementsnon-entryreview periodmedical evidencecourt costs

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the federal appeal met the minimum reasoning requirements of Art. 42 BGG.

Decisione estratta

No. The submissions did not show in a sufficiently specific way why the lower court's decision violated federal law.

Motivazione estratta

An appeal must contain requests and a reasoned, case-specific critique. The appellant's arguments were not directed to the contested reasoning and did not explain any manifestly incorrect fact-finding or other legal error.

Questione giuridica chiave

Whether later medical documents could be considered in this appeal.

Decisione estratta

No. The medical evidence concerned developments after the end of the administrative proceedings and was therefore irrelevant to the review period.

Motivazione estratta

Federal review is limited to the facts as they stood at the close of the administrative proceedings; later developments cannot be taken into account in this process.

Questione giuridica chiave

Court costs

Decisione estratta

No court costs were charged.

Motivazione estratta

The court waived the costs under Art. 66(1) second sentence BGG.

Continua la tua ricerca in ChatGPT o Claude

Collega Omnilex per cercare nel corpus legale dal tuo assistente IA.