Invalidity pension assessment and labour income deduction

9C_459/2007Tribunale federale / III divisione di diritto pubblico6 set 2007Dismissed

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Court dismissed the insured person's appeal against the cantonal judgment confirming a partial disability pension. It held that the lower court's factual findings on work capacity were binding: the appellant could work full-time with a 50% performance reduction because of psychological impairment, while no somatic incapacity existed. On that basis, an invalidity degree of about 64% justified only a three-quarter pension from 1 January 2004. The complaint about the 10% deduction from the invalid income was not reviewable as such and showed no misuse of discretion. Court costs of CHF 500 were charged to the appellant.

Massima Omnilex

Art. 28 IVG (old and new versions), Art. 16 ATSG, Art. 105 BGG; assessment of invalidity degree and labour-market deduction: the Federal Court is bound by the cantonal findings of work capacity unless they are manifestly incorrect or contrary to federal law. The deduction from the invalid income is a discretionary assessment; it is reviewable only for excess or abuse of discretion amounting to a federal-law violation. Where a claimant remains capable of full-time work with reduced performance and no further medically relevant somatic limitation is established, an invalidity degree of approximately 64% does not entitle the insured to a full pension. A complaint that merely disputes the extent of the deduction without showing a reviewable legal error is manifestly unfounded and may be dismissed under Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG.

Testo completo

{T 0/2}
9C_459/2007

Urteil vom 6. September 2007
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Lustenberger, präsidierendes Mitglied,
Bundesrichter Kernen, Seiler,
Gerichtsschreiber R. Widmer.

Parteien
I.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, Rämistrasse 5, 8001 Zürich,

gegen

IV-Stelle des Kantons Solothurn, Postfach 116, 4501 Solothurn, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 31. Mai 2007.

In Erwägung,
dass die IV-Stelle des Kantons Solothurn dem 1970 geborenen I.________ in teilweiser Abänderung einer vorgängig erlassenen Verfügung mit Einspracheentscheid vom 11. September 2006 ab 1. April 2003 eine bis Ende 2003 befristete ganze Rente und mit Wirkung ab 1. Januar 2004 eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung zusprach,
dass das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn die vom Versicherten hiegegen mit dem Antrag auf Zusprechung einer ganzen Invalidenrente über den 31. Dezember 2003 hinaus eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 31. Mai 2007 abwies,
dass I.________ mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zur Hauptsache das vorinstanzlich gestellte Rechtsbegehren erneuern und eventualiter die Rückweisung der Sache zu ergänzenden Abklärungen in medizinischer und beruflicher Hinsicht beantragen lässt,
dass das kantonale Gericht die gesetzlichen Bestimmungen und Grundsätze über den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG in der bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen und Art. 28 Abs. 1 IVG in der seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Fassung), die Bemessung des Invaliditätsgrades bei Erwerbstätigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG), den Beizug von Tabellenlöhnen zur Ermittlung der hypothetischen Erwerbseinkünfte, namentlich des Invalideneinkommens (BGE 126 V 75 E. 3b bb S. 76), den praxisgemäss zulässigen leidensbedingten Abzug vom Invalideneinkommen (BGE 126 V 75 E. 5b S. 79) sowie die Bedeutung ärztlicher Auskünfte für die Belange der Invaliditätsschätzung (BGE 105 V 156 E. 1 S. 158) zutreffend wiedergegeben hat,
dass die Vorinstanz in Würdigung der ärztlichen Unterlagen davon ausgegangen ist, dem Versicherten sei mit Rücksicht auf seinen psychischen Gesundheitsschaden eine ganztägige Arbeit mit einer Leistungsverminderung von 50 % zumutbar, wogegen aus somatischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vorliege,
dass diese Feststellungen zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers für das Bundesgericht verbindlich sind (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397),
dass in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht nicht gerügt wird, die Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts durch das kantonale Gericht sei offensichtlich unrichtig erfolgt oder beruhe auf einer Bundesrechtsverletzung (Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 95 lit. a BGG),
dass die Vorinstanz gestützt auf die Angaben des früheren Arbeitgebers und in korrekter Anwendung der massgebenden Tabelle der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2002 des Bundesamtes für Statistik in Übereinstimmung mit der IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von rund 64 % ermittelt hat, wobei sie einen Abzug vom Invalideneinkommen von 10 % vorgenommen hat,
dass es sich bei der Höhe des leidensbedingten Abzuges, der rechtsprechungsgemäss 25 % nicht überschreiten darf, um eine Ermessensfrage handelt,
dass dem Bundesgericht keine Ermessensüberprüfung zusteht (vgl. die Beschwerdegründe gemäss Art. 95 - 98 BGG), der leidensbedingte Abzug somit nur korrigiert werden könnte, wenn eine Überschreitung oder ein Missbrauch des Ermessens im Sinne einer Bundesrechtsverletzung nach Art. 95 lit. a BGG vorläge, was im vorliegenden Fall offensichtlich nicht zutrifft,
dass auf die Ausführungen des Beschwerdeführers zur Höhe des Abzuges aus diesem Grund nicht einzugehen ist,
dass die weiteren Vorbringen in der Beschwerde, soweit sachbezogen, nicht geeignet sind, zu einem vom kantonalen Gerichtsentscheid abweichenden Ergebnis zu führen,
dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG erledigt wird,

erkennt das Bundesgericht:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn, der Ausgleichskasse des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.
Luzern, 6. September 2007
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Parole chiave

disability pensioninvalidity degreeincome comparisonlabour-market deductionwork capacitypsychological impairmentjudicial reviewdiscretionsocial insurance

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the insured was entitled to a full invalidity pension beyond 31 December 2003.

Decisione estratta

The requirements for a full pension beyond 31 December 2003 were not met; the three-quarter pension from 1 January 2004 remained justified.

Motivazione estratta

The Federal Court was bound by the lower court's findings that the insured could work full-time with a 50% reduction in performance due to psychological impairment and had no somatic work incapacity. The resulting disability degree of about 64% did not warrant a full pension.

Questione giuridica chiave

Whether the 10% deduction from the invalid income had to be corrected.

Decisione estratta

No correction was warranted; the deduction was within the court-recognized discretion and there was no manifest abuse or excess of discretion.

Motivazione estratta

The amount of the labour-market-related deduction is an issue of discretion, which the Federal Court cannot freely review. No violation of federal law or misuse of discretion was shown.

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