No appeal against remand decision on AHV contribution damages

9C_383/2011Tribunale federale / III divisione di diritto pubblico14 giu 2011Inadmissible

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Sintesi Omnilex

G.________ appealed to the Federal Supreme Court against a Zurich social insurance court remand decision that had upheld her principal liability for AHV contribution damages but sent the case back to determine the amount. The President of the Second Social Law Division held that the decision was interlocutory and that neither irreparable harm nor the conditions for an immediately appealable final decision under Art. 93 BGG were met. The appeal was therefore inadmissible. No court costs were levied, which rendered the legal aid request moot.

Massima Omnilex

Art. 93 BGG; admissibility of an appeal against a remand decision. A cantonal decision that confirms liability in principle but remands the matter for assessment of damages is an interlocutory decision. It is appealable only if it may cause irreparable prejudice or if its admission would immediately produce a final decision and save extensive evidence-taking. Mere prolongation of the proceedings does not constitute irreparable prejudice. Where no substantial evidentiary measures are foreseeable, Art. 93(1)(b) BGG is not satisfied. If costs are exceptionally waived under Art. 66(1) sentence 2 BGG, a pending request for legal aid becomes moot (consid. 1-3).

Testo completo

{T 0/2}
9C_383/2011

Urteil vom 14. Juni 2011
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber R. Widmer.

Verfahrensbeteiligte
G.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 11. März 2011.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 13. Mai 2011 gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 11. März 2011 und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,

in Erwägung,
dass die Ausgleichskasse des Kantons Zürich G.________, ehemaliges Mitglied des Verwaltungsrates der Firma S.________ AG über die am ... August 2006 der Konkurs eröffnet worden war, mit Einspracheentscheid vom 11. Mai 2009 zur Zahlung von Schadenersatz für im Konkurs der Gesellschaft entgangenen Beiträge verpflichtete,
dass G.________ und drei weitere ehemalige Organe der Konkursitin Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich einreichten,
dass dieses nach Vereinigung der Verfahren die Beschwerden mit Entscheid vom 11. März 2011 in dem Sinne guthiess, dass es die Sache unter Aufhebung der Einspracheentscheide vom 11. und 12. Mai 2009 und Feststellung der grundsätzlichen Haftung der Beschwerdeführenden an die Ausgleichskasse zurückwies, damit diese die notwendigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen vornehme und hernach über die Höhe des zu leistenden Schadenersatzes neu verfüge,
dass G.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen lässt mit dem Antrag, der vorinstanzliche Entscheid sei in Bezug auf die grundsätzliche Haftung aufzuheben,
dass gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide die Beschwerde zulässig ist, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a); oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b),
dass es sich beim angefochtenen Rückweisungsentscheid, mit welchem die Schadenersatzpflicht der Beschwerdeführerin dem Grundsatz nach bejaht, hinsichtlich der Höhe des zu leistenden Schadenersatzes die Verwaltung jedoch zu ergänzenden Abklärungen verhalten wird, um einen Zwischenentscheid handelt (BGE 133 V 477 E. 4.1.3 und E. 4.2 S. 481 f.),
dass der angefochtene Rückweisungsentscheid keinen irreparablen Nachteil bewirken kann, der mit einem für die Beschwerdeführerin günstigen Entscheid in Zukunft nicht behoben werden könnte (BGE 133 V 477 E. 5.2.1 S. 483), führt er doch lediglich zu einer Verlängerung des Verfahrens, was das Kriterium des Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG nicht erfüllt (BGE 133 V 477 E. 5.2.2 S. 483),
dass ein sofortiger Endentscheid mit einer Gutheissung der Beschwerde keinen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen könnte, da umfangreiche Beweismassnahmen nicht in Frage stehen,
dass somit auch die Eintretensvoraussetzung von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG nicht erfüllt ist,
dass auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG), womit das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos ist,
dass die Beschwerde offensichtlich unzulässig ist, weshalb sie im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG erledigt wird,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 14. Juni 2011

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Widmer

Parole chiave

admissibilityinterlocutory decisionremandirreparable harmlegal aidsocial insurancecosts

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the appeal against the remand decision was admissible under Art. 93 BGG

Decisione estratta

The decision was an interlocutory ruling and neither a risk of irreparable harm nor a basis for immediate final judgment was shown.

Motivazione estratta

The remand only prolonged the proceedings; any disadvantage could still be cured later. No extensive evidentiary proceedings were expected, so Art. 93(1)(b) BGG was also not met.

Questione giuridica chiave

Whether court costs should be charged and whether legal aid became moot

Decisione estratta

No court costs were imposed, and the request for legal aid became moot.

Motivazione estratta

Given the circumstances, costs were waived under Art. 66(1) sentence 2 BGG; without costs, the legal aid request no longer required a decision.

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