Non-entry for insufficiently reasoned social security appeal

9C_361/2013Tribunale federale / III divisione di diritto pubblico31 mag 2013Inadmissible

Sintesi

The Federal Court, sitting with a single judge, held that the appellant’s filing did not meet the minimum requirements for an appeal because it lacked sufficiently specific requests and reasoning and did not address the cantonal court’s findings. After an earlier warning and a later supplementary filing, the court applied the simplified procedure and did not enter into the appeal. Owing to the circumstances, it waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 and Art. 95 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b and Abs. 2 BGG; non-entry for insufficient reasoning. An appeal must contain concise requests and a reasoned submission showing, in a targeted manner, how the challenged decision infringes law or is based on manifestly incorrect fact-finding. Mere repetition of prior arguments without engagement with the contested reasoning does not satisfy these minimum requirements. If the defect is not cured within the appeal period, the court may decline to enter in simplified proceedings. Under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG, costs may exceptionally be waived where the circumstances so justify.

Testo completo

{T 0/2}
9C_361/2013

Urteil vom 31. Mai 2013
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Nussbaumer.

Verfahrensbeteiligte
G.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse Luzern, Würzenbachstrasse 8, 6006 Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Abgaberechtliche Abteilung, vom 10. April 2013.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 8. Mai 2013 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Abgaberechtliche Abteilung, vom 10. April 2013,
in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 14. Mai 2013 an G.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,
in die daraufhin von G.________ am 22. Mai 2013 eingereichte Eingabe,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die beiden Eingaben des Beschwerdeführers diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügen, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG) sein sollen,
dass der Beschwerdeführer in der zweiten Eingabe vom 22. Mai 2013 seine bereits im Einspracheverfahren vertretene Argumentation wiederholt und sich namentlich nicht mit den Tatsachenfeststellungen, Erwägungen und rechtlichen Schlussfolgerungen des kantonalen Gericht auseinandersetzt,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 31. Mai 2013

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Nussbaumer

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