Federal appeal inadmissible for insufficient reasoning

9C_301/2012Tribunale federale / III divisione di diritto pubblico30 apr 2012Inadmissible

Sintesi

S.________ appealed a Basel-Stadt social insurance court decision concerning invalidity insurance. After warning her about the formal requirements, the Federal Court held that neither the original appeal nor the subsequent filing contained any sufficient reasoning engaging with the lower court’s decisive finding that the disability degree did not reach a pension-entitling level. The court therefore issued a simplified non-entry decision and waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; appeal admissibility requires substantiated reasoning: a federal appeal must state requests and, in concise form, explain in what respect the challenged decision violates law. Mere submissions without any substantive engagement with the decisive considerations of the lower court do not satisfy this minimum requirement. If the appeal is manifestly insufficiently reasoned, the Federal Court may refuse to enter into the matter in simplified proceedings. Under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG, court costs may be waived in such non-entry cases.

Testo completo

{T 0/2}
9C_301/2012

Urteil vom 30. April 2012
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Attinger.

Verfahrensbeteiligte
S._________,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Basel-Stadt, Lange Gasse 7, 4052 Basel,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 14. Februar 2012.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 4. April 2012 (Datum des Poststempels) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 14. Februar 2012,
in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 11. April 2012 an S.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,
in die daraufhin von S.________ am 23. April 2012 (Datum des Poststempels) eingereichte Eingabe,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die beiden Eingaben der Beschwerdeführerin diesen gesetzlichen Mindestanforderungen an eine hinreichende Beschwerdebegründung nicht genügen, da ihnen keine inhaltliche Auseinandersetzung mit den entscheidwesentlichen Erwägungen der Vorinstanz zu entnehmen ist, wonach der Invaliditätsgrad kein rentenbegründendes Ausmass erreicht,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 30. April 2012

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Attinger

Parole chiave

inadmissibilityreasoned appealnon-entryinvalidity insurancecourt costs