Inadmissibility of insufficiently reasoned appeal in health insurance case

9C_281/2010Tribunale federale / III divisione di diritto pubblico28 apr 2010Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The appellant challenged a remittal decision in health insurance matters before the Federal Supreme Court. The Court found that the appeal did not contain a sufficient request or reasoning as required by Art. 42 BGG and did not address the special admissibility requirements for interlocutory decisions under Art. 93 BGG. In simplified procedure, the Court therefore declined to enter into the appeal. No court costs were charged under Art. 66(1) second sentence BGG.

Massima Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 93 Abs. 1 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Zulässigkeit der Beschwerde gegen einen Zwischenentscheid und Begründungsanforderungen. Das bundesgerichtliche Rechtsmittel muss einen zulässigen Antrag und eine den gesetzlichen Anforderungen genügende Begründung enthalten; in gedrängter Form ist darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Bei Zwischenentscheiden ist zudem aufzuzeigen, dass die besonderen Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt sind. Fehlt es daran, ist im vereinfachten Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten (vgl. Erwägungen).

Testo completo

{T 0/2}
9C_281/2010

Urteil vom 28. April 2010
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber R. Widmer.

Verfahrensbeteiligte
K.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Vivao Sympany AG Öffentliche Krankenkasse Basel, Spiegelgasse 12, 4001 Basel,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 22. Februar 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 30. März 2010 (Poststempel) gegen den Rückweisungsentscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 22. Februar 2010,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass überdies in keiner Weise darauf Bezug genommen wird, ob der vorinstanzliche Zwischenentscheid (BGE 133 V 477) im Hinblick auf die in Art. 93 Abs. 1 BGG umschriebenen Voraussetzungen überhaupt mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht angefochten werden kann,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 28. April 2010

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Widmer

Parole chiave

inadmissibilityreasoning requirementsinterlocutory decisionhealth insurancecourt costs

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the appeal met the minimum reasoning and prayer requirements under the Federal Supreme Court Act.

Decisione estratta

The appeal did not satisfy the statutory minimum requirements because it contained no legally sufficient request and no adequate reasoning showing why the challenged decision violated the law.

Motivazione estratta

Under Art. 42(1) and (2) BGG, an appeal must state its requests and reasons; the filing failed to explain any error in the factual findings or reasoning.

Questione giuridica chiave

Whether the challenged interlocutory remittal decision was appealable under Art. 93 BGG.

Decisione estratta

The filing did not address whether the interlocutory decision met the conditions for appealability under Art. 93(1) BGG.

Motivazione estratta

The appellant made no submissions on the special prerequisites for challenging an interlocutory decision, so admissibility was not shown.

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