Non-entry for inadequate appeal against AHV contribution reduction

9C_238/2013Tribunale federale / III divisione di diritto pubblico30 mag 2013Inadmissible

Sintesi

The insured person challenged a cantonal judgment concerning the reduction of his AHV personal contributions from self-employment. The Federal Supreme Court held that an ordinary appeal in public law matters was excluded by statute. Treating the filing, at most, as a subsidiary constitutional complaint, the court found that the appellant did not invoke any constitutional rights and failed to address the cantonal reasoning with sufficient specificity. The appeal therefore did not satisfy the admissibility and reasoning requirements, leading to non-entry in simplified proceedings. No court costs were imposed.

Regest

Art. 83 lit. m BGG; admissibility of appeals against decisions on reduction of AHV contributions; Art. 106 Abs. 2, Art. 116 f. and Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG: a subsidiary constitutional complaint requires express invocation and substantiation of constitutional rights. A filing that merely recounts the appellant’s situation without engaging with the lower court’s reasoning and without showing manifestly incorrect fact-finding or arbitrariness does not meet the minimum motivation requirements. In such a case, non-entry may be ordered in simplified proceedings under Art. 108 Abs. 1 lit. a and b BGG; costs may exceptionally be waived under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.

Testo completo

{T 0/2}
9C_238/2013

Urteil vom 30. Mai 2013
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Scartazzini.

Verfahrensbeteiligte
L.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 20. Februar 2013.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 27. März 2013 (Poststempel 28. März 2013) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 20. Februar 2013 betreffend Anspruch auf Herabsetzung der geschuldeten persönlichen Beiträge aus selbstständiger Erwerbstätigkeit,

in Erwägung,
dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen einen Entscheid betreffend Herabsetzung von AHV-Beiträgen unzulässig ist (Art. 83 lit. m BGG; SVR 2008 AHV Nr. 12 S. 38, 9C_690/2007),
dass folglich nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offensteht, der Versicherte aber keine Verletzung verfassungsmässiger Rechte rügt, weshalb insgesamt kein gültiges Rechtsmittel vorliegt (Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 116 f. BGG),
dass sich auch unter Berücksichtigung der unzutreffenden Rechtsmittelbelehrung (angefochtener Entscheid, S. 9) nichts anderes ergibt, da die Beschwerde zufolge fehlender Auseinandersetzung mit dem kantonalen Entscheid den gesetzlichen (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) Mindestanforderungen nicht genügt, weil sie zwar einen sinngemässen Antrag, aber keine rechtsgenügliche Begründung enthält und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung - soweit überhaupt beanstandet - qualifiziert unzutreffend (offensichtlich unrichtig, unhaltbar, willkürlich, vgl. BGE 132 III 209 E. 2.1 S. 211; zum Begriff der Willkür BGE 137 I 1 E. 2.4 S. 5 mit Hinweisen) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollten, zumal der Beschwerdeführer seine Situation und die gegebenen Umstände schildert, auf die Erwägungen der Vorinstanz aber nicht eingeht und somit nicht darlegt, inwiefern der Entscheid gegen Bundesrecht verstiesse,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und von der Erhebung von Gerichtskosten umständehalber (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG) abzusehen ist,

erkennt der Einzelrichter:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 30. Mai 2013
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Scartazzini

Parole chiave

AHV contributionsadmissibilitysubsidiary constitutional complaintreasoning requirementnon-entrysimplified proceedingscourt costs