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9C_107/2012 ΓÇó Non-payment of advance costs leads to non-entry
9C_107/2012Tribunale federale / III divisione di diritto pubblico31 mag 2012Inadmissible
The appellant challenged a Thurgau Administrative Court decision in an invalidity insurance matter. After the Federal Supreme Court denied legal aid and ordered an advance cost payment of CHF 500, it granted an extension and warned that failure to pay would result in non-entry. Because the appellant still did not pay within the grace period, the Court held that the appeal could not be heard and issued a non-entry decision in simplified proceedings. It also waived court costs for equitable reasons.
Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of advance costs within the grace period leads to non-entry. If the party ordered to pay the advance costs fails to comply even after a warning and extension, the Federal Supreme Court must refuse to entertain the appeal in simplified proceedings. Where circumstances justify it, court costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.
{T 0/2}
9C_107/2012
Urteil vom 31. Mai 2012
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiberin Keel Baumann.
Verfahrensbeteiligte
G.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Simon Kehl,
Beschwerdeführerin,
gegen
Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau, Frauenfelderstrasse 16, 8570 Weinfelden,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Invalidenversicherung (unentgeltliche Verbeiständung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 14. Dezember 2011.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 31. Januar 2012 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 14. Dezember 2011,
in die Verfügung vom 3. April 2012, mit welcher das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen und G.________ zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 500.- verhalten wurde,
in die Verfügung vom 10. Mai 2012, mit welcher G.________ zur Bezahlung eines Kostenvorschusses innert einer Nachfrist bis zum 21. Mai 2012 verpflichtet wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,
in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin den Vorschuss auch innerhalb der Nachfrist nicht geleistet hat,
dass deshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesamt für Sozialversicherungen und der IV-Stelle des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 31. Mai 2012
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Meyer
Die Gerichtsschreiberin: Keel Baumann