Social insurance appeal on delay in claims handling

9C_1014/2010Tribunale federale / III divisione di diritto pubblico21 gen 2011Dismissed

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The insured person appealed to the Federal Supreme Court against a cantonal decision that had rejected her complaint of denial or delay of justice against SWICA concerning the handling of a benefits claim for surgery abroad. She sought a declaration of delay and a deadline for a formal decision, as well as a higher party cost award. The Federal Court held that she had not demonstrated any manifestly incorrect factual findings or legal error, that her submissions amounted to inadmissible appellatory criticism, and that the request for a higher cost award was unreasoned. The appeal was therefore dismissed insofar as admissible, and CHF 500 in court costs were charged to her.

Massima Omnilex

Art. 97 Abs. 1, 105 Abs. 1-2 und Art. 42 Abs. 2 BGG; appeal against alleged denial or delay of justice in social-insurance matters: the Federal Court is bound by the cantonal findings absent manifestly incorrect fact-finding, and mere appellatory criticism does not suffice to establish a violation of federal law. A claim for a higher party-cost award that is not reasoned is inadmissible. Where the appeal is unfounded insofar as admissible, it is decided under Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG, and costs follow the outcome under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Testo completo

{T 0/2}
9C_1014/2010

Urteil vom 21. Januar 2011
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichterinnen Pfiffner Rauber, Glanzmann,
Gerichtsschreiber R. Widmer.

Verfahrensbeteiligte
S.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Burkard J. Wolf,
Beschwerdeführerin,

gegen

SWICA Krankenversicherung AG,
Rechtsdienst, Römerstrasse 38, 8400 Winterthur,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 29. Oktober 2010.

In Erwägung,
dass S.________ bei der SWICA Krankenversicherung AG obligatorisch für Krankenpflege versichert ist,
dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 29. Oktober 2010 die von S.________ am 7. Januar 2010 wegen der aus ihrer Sicht schleppend verlaufenden Abklärung der Leistungspflicht für einen während eines Ferienaufenthalts in Südamerika im Mai 2009 durchgeführten operativen Eingriff in der linken Brust gegen die SWICA eingereichte Rechtsverweigerungs-, allenfalls Rechtsverzögerungsbeschwerde abwies,
dass es der Versicherten jedoch eine reduzierte Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 1'100.- zusprach, weil ihr die SWICA das wiederholt verlangte vollständige Akteneinsichtsrecht nicht gewährt und damit rechtsverzögernd gehandelt habe,
dass S.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen lässt mit den Anträgen, unter teilweiser Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei festzustellen, dass das zögerliche Verfahren der SWICA eine Rechtsverweigerung oder -verzögerung darstellt und dieser sei eine angemessene Frist zum Erlass einer beschwerdefähigen Verfügung anzusetzen,
dass ihr für das erstinstanzliche Verfahren ferner eine Parteientschädigung von Fr. 4'152.95 zuzusprechen sei,
dass die Beschwerdeführerin nicht darzulegen vermag, inwiefern der angefochtene Entscheid auf einem offensichtlich unrichtigen oder bundesrechtswidrig festgestellten Sachverhalt (Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 95 sowie Art. 105 Abs. 2 BGG) beruhen soll, weshalb das Bundesgericht an die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung gebunden ist (Art. 105 Abs. 1 BGG),
dass sich die Vorbringen der Beschwerdeführerin, soweit sie sich auf die tatsächlichen Darlegungen beziehen, in einer im Rahmen der gesetzlichen Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts unzulässigen appellatorischen Kritik an der Beweiswürdigung des Sozialversicherungsgerichts erschöpfen,

dass des Weiteren nicht erkennbar ist, inwiefern die Vorinstanz in ihrer rechtlichen Würdigung Bundesrecht verletzt hat und namentlich nicht geltend gemacht wird, welche gesetzlichen Vorschriften sie verletzt oder welche Grundsätze der Rechtsprechung sie missachtet haben soll,
dass Mutmassungen über die unter den gegebenen Umständen zulässige Abklärungsdauer im Verwaltungsverfahren keine Rechtsverletzung belegen,
dass der Antrag auf Zusprechung einer Parteientschädigung von Fr. 4'152.95 anstelle der vorinstanzlich festgesetzten, reduzierten Entschädigung von Fr. 1'100.- für das kantonale Beschwerdeverfahren mit keinem Wort begründet wird, weshalb darauf nicht einzutreten ist (Art. 42 Abs. 2 BGG),
dass die Gerichtskosten dem Prozessausgang entsprechend der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG),
dass die Beschwerde, soweit zulässig, offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG erledigt wird,

erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 21. Januar 2011
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Widmer

Parole chiave

social insurancedenial of justicedelay of justiceparty costsappellate reviewpleading requirementsappellatory criticism

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the insurer's handling of the coverage inquiry amounted to a denial or delay of justice.

Decisione estratta

The appellant did not show any legally relevant error in the cantonal court's assessment; the appeal was unfounded to the extent admissible.

Motivazione estratta

The Federal Court was bound by the cantonal findings because no manifestly incorrect fact finding was shown. The factual submissions were merely appellatory criticism, and speculation about the permissible duration of the administrative investigation did not establish a legal violation.

Questione giuridica chiave

Whether the appellant was entitled to a higher cantonal party cost award of CHF 4,152.95.

Decisione estratta

The request was not considered because it was not substantiated at all.

Motivazione estratta

The motion contained no reasoning, so the Federal Court would not enter into it under the applicable pleading requirements.

Questione giuridica chiave

Allocation of federal court costs.

Decisione estratta

Costs were imposed on the losing appellant.

Motivazione estratta

Costs follow the outcome of the proceedings.

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