Invalidity pension denied; no further medical clarification required

8C_885/2009Tribunale federale / IV divisione di diritto pubblico21 gen 2010Dismissed

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Court dismissed an appeal against the denial of a disability pension. It held that the cantonal court correctly relied on the multidisciplinary expert report from the Medical Center X., which established an invalidity degree of 35% and no need for additional evidence. The appellant’s contrary medical reports did not justify disturbing the factual findings. Because the complaint was manifestly unfounded, the request for free legal aid was also refused. Court costs of CHF 500 were imposed on the appellant.

Massima Omnilex

Art. 105 BGG, Art. 109 BGG, Art. 64 BGG; review of factual findings, anticipatory assessment of evidence, and legal aid in manifestly unfounded social insurance appeals. The Federal Court is bound by the cantonal findings of fact unless they are manifestly inaccurate or based on a legal error; mere disagreement with the weighing of medical evidence is insufficient. Where the expert record is coherent and conclusive, further clarification may be refused by anticipatory assessment of evidence. A request for legal aid fails if the appeal lacks any reasonable prospect of success. In simplified procedure under Art. 109 BGG, the Court may dismiss a clearly unfounded appeal without exchange of written submissions.

Testo completo

{T 0/2}
8C_885/2009

Urteil vom 21. Januar 2010
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Leuzinger, präsidierendes Mitglied,
Bundesrichter Frésard, Maillard,
Gerichtsschreiberin Kopp Käch.

Parteien
S.________, vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17,
8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 24. August 2009.

In Erwägung,
dass die IV-Stelle des Kantons Zürich mit Verfügung vom 18. Juni 2002 einen Leistungsanspruch des 1962 geborenen S.________ verneinte, da ein rentenbegründender Invaliditätsgrad nicht gegeben und berufliche Massnahmen nicht indiziert seien,
dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die hiegegen erhobene Beschwerde am 4. Februar 2003 in dem Sinne gutgeheissen hat, dass es die Sache unter Aufhebung der Verfügung vom 18. Juni 2002 zu weiteren Abklärungen und neuer Verfügung an die IV-Stelle zurückgewiesen hat, worauf diese ein polydisziplinäres Gutachten des Medizinischen Zentrums X.________ vom 23. Januar 2004 eingeholt hat,
dass die IV-Stelle mit Verfügung vom 14. Mai 2004 den Anspruch des Versicherten auf berufliche Massnahmen verneint hat,
dass die IV-Stelle mit Verfügung vom 17. Mai 2004, bestätigt durch den Einspracheentscheid vom 13. Dezember 2007, das Rentenbegehren von S.________ gestützt auf die Ergebnisse ihrer zusätzlichen Abklärungen mangels anspruchsrelevanter Invalidität erneut abgelehnt hat,
dass das kantonale Sozialversicherungsgericht die dagegen gerichtete Beschwerde mit Entscheid vom 24. August 2009 abgewiesen hat,
dass S.________ beschwerdeweise die Zusprache einer Rente, eventuell die Rückweisung der Sache zu weiteren Abklärungen, beantragen und um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchen lässt,
dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden kann, wobei das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG); das Bundesgericht kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG),
dass bezüglich der für die Beurteilung des Rentenanspruchs massgebenden rechtlichen Grundlagen mit der Vorinstanz auf die entsprechenden Ausführungen im Einspracheentscheid vom 13. Dezember 2007 verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), wobei das kantonale Gericht zu Recht festgehalten hat, dass die am 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Änderungen des IVG vom 6. Oktober 2006 und der IVV vom 28. September 2007 (5. IV-Revision) nicht anwendbar sind, da der streitige Einspracheentscheid vorher ergangen ist (BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220),
dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid gestützt auf die Akten, insbesondere auf Grund des Gutachtens des Medizinischen Zentrums X.________ vom 23. Januar 2004, ausführlich und sorgfältig dargelegt hat, weshalb die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers für leichte und mittlere Tätigkeiten aus rheumatologischer Sicht 100% und aus psychiatrischer Sicht 80%, insgesamt mithin 80%, beträgt, wogegen andere medizinische Berichte, namentlich des Hausarztes, des seit Januar 2008 behandelnden Psychiaters Dr. med. H.________, sowie des Psychiatriezentrums Y.________ nicht aufzukommen vermögen, und den gestützt auf das als massgebend erachtete Gutachten ermittelten Invaliditätsgrad von 35 % bestätigt hat,
dass die dagegen in der Beschwerde vorgebrachten Einwände, mit welchen sich die Vorinstanz grösstenteils bereits zutreffend auseinandergesetzt hat, an dieser Beurteilung nichts zu ändern vermögen, da jedenfalls nichts vorgetragen wird, was eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG als erstellt oder die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts als mangelhaft im Sinne von Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG erscheinen liesse, zumal von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs im Sinne einer unvollständigen Sachverhaltsfeststellung keine Rede sein kann,
dass es angesichts der schlüssigen medizinischen Aktenlage keiner zusätzlichen Abklärungen bedarf, weshalb von der beantragten Rückweisung abzusehen ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b S. 94),
dass die offensichtlich unbegründete Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG, ohne Durchführung des Schriftenwechsels, mit summarischer Begründung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid (Art. 109 Abs. 1 und 109 Abs. 3 BGG), zu erledigen ist,
dass daher das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zufolge Aussichtslosigkeit des Verfahrens abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 BGG),
dass bei diesem Ausgang die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 BGG),

erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 21. Januar 2010
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Die Gerichtsschreiberin:

Leuzinger Kopp Käch

Parole chiave

disability insurancemedical evidenceinvalidity degreeanticipatory assessment of evidencelegal aidcourt costs

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the claimant is entitled to a disability pension under invalidity insurance.

Decisione estratta

No pension entitlement was established because the decisive medical assessment supported an invalidity degree of only 35%.

Motivazione estratta

The Federal Court found no reason to depart from the cantonal court's assessment based on the expert opinion of the Medical Center X., which convincingly established residual work capacity. The contrary reports did not undermine that assessment.

Questione giuridica chiave

Whether additional evidentiary measures and remittal for further clarification were required.

Decisione estratta

No further clarification was needed.

Motivazione estratta

The medical record was clear enough to decide the case, so anticipatory assessment of evidence justified refusing a remittal.

Questione giuridica chiave

Whether the appellant qualified for free legal aid.

Decisione estratta

No, because the appeal lacked prospects of success.

Motivazione estratta

Since the complaint was manifestly unfounded, the request for legal aid had to be denied.

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