Non-entry for insufficiently reasoned appeal in accident insurance case

8C_853/2010Tribunale federale / IV divisione di diritto pubblico5 nov 2010Inadmissible

Sintesi

The Federal Court, acting through the division president in simplified procedure, held that the appellant's submission did not satisfy the statutory reasoning requirements for a federal appeal. The brief largely repeated earlier pleadings and failed to address the decisive grounds of the cantonal judgment. The appeal was therefore not entered into. The court waived costs, which made the request for free litigation moot, but it refused free legal representation because the appeal was hopeless.

Regest

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG: An die Begründung der Beschwerde sind strenge Anforderungen zu stellen; die Rechtsmittelbegründung muss sich mit den für den angefochtenen Entscheid massgeblichen Erwägungen sachbezogen auseinandersetzen und in gedrängter Form dartun, inwiefern dieser Recht verletzt. Blosse Wiederholung vorinstanzlicher Vorbringen oder pauschale Verweise auf frühere Rechtsschriften genügen nicht. Fehlt eine hinreichende Begründung, kann im vereinfachten Verfahren ohne Nachfristansetzung auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werden (vgl. auch BGE 134 II 244 E. 2.4).

Testo completo

{T 0/2}
8C_853/2010

Urteil vom 5. November 2010
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte
S.________, vertreten durch
Rechtsanwalt Hans Werner Meier,
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 19. August 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde des S.________ vom 8. Oktober 2010 (Datum des Poststempels) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 19. August 2010 und das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG); die Begründung muss sachbezogen sein, damit aus ihr ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452; 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit Hinweisen); dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde führende Person mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen auseinandersetzt (BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f. mit weiteren Hinweisen),
dass die Beschwerde vom 8. Oktober 2010 diesen gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht genügt, da sie sich nicht mit den für das Ergebnis des angefochtenen vorinstanzlichen Entscheids mass- geblichen Erwägungen in hinreichender Weise auseinandersetzt; die Begründung der beim Bundesgericht eingereichten Rechtsschrift entspricht einerseits (S. 3-7) wortwörtlich der schon vor dem kantonalen Sozialversicherungsgericht eingereichten Beschwerde und Replik, und sie legt anderseits (S. 8-10) nicht in genügend substanziierter Weise dar, inwiefern das erstinstanzliche Gericht eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG bzw. eine unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 BGG begangen haben sollte, woran auch die blossen Hinweise auf eine Verletzung des Gehörsanspruchs bzw. des Willkürverbots ebenso wenig etwas ändern wie die Verweisungen auf vorinstanzliche Eingaben, welche praxisgemäss ungenügend sind (vgl. BGE 129 I 113 E. 2.1 S. 120; 115 Ia 27 E. 4a S. 30; s. a. BGE 126 III 198 E. 1d S. 201; 116 II 92 E. 2; 115 II 83 E. 3 S. 85; Laurent Merz, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 56 f. zu Art. 42 BGG mit weiteren Hinweisen),
dass demnach - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung (BGE 134 II 244 E. 2.4 S. 247) - im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren abzusehen (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG), weshalb sich das Begehren um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos erweist,
dass hingegen das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung infolge Aussichtslosigkeit des Verfahrens abzuweisen ist (Art. 64 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. November 2010

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz

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