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8C_852/2010 ΓÇó Non-entry for insufficiently reasoned disability insurance appeal
8C_852/2010Tribunale federale / IV divisione di diritto pubblico15 ott 2010Inadmissible
S. submitted to the Federal Supreme Court a filing that had been sent first to the Bern Administrative Court in a disability insurance matter. The court found that the submission did not clearly indicate an appeal and, in any event, did not satisfy the minimum pleading requirements of Art. 42 BGG because it lacked a sufficiently specific challenge to the factual findings and legal reasoning. The court therefore issued a non-entry decision in simplified procedure and waived court costs.
Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG; non-entry for insufficiently substantiated appeal: A filing must clearly express an appellate request and contain reasoned criticism of the contested decision. It is not enough to submit general dissatisfaction or to attack the result abstractly. Where the appellant fails to show, in a specific and comprehensible manner, why the factual findings are manifestly incorrect or legally deficient, the Federal Supreme Court may decline to enter into the matter in simplified procedure. In such a procedural non-entry, the court may waive costs under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.
{T 0/2}
8C_852/2010
Urteil vom 15. Oktober 2010
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Leuzinger als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiber Batz.
Verfahrensbeteiligte
S.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle Bern, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Eingabe gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. September 2010.
Nach Einsicht
in den Entscheid 200 10 599 IV des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. September 2010,
in die von S.________ dem kantonalen Gericht zugesandte Eingabe vom 6. Oktober 2010 (Poststempel),
in das Schreiben des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Oktober 2010, mit welchem die Eingabe vom 6. Oktober 2010 dem Bundesgericht überwiesen wurde,
in Erwägung,
dass aus der Eingabe vom 6. Oktober 2010 nicht hinreichend klar hervorgeht, ob die Einlegerin gegen den kantonalen Entscheid 200 10 599 IV Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen will, wie das für eine materielle Beurteilung durch das Bundesgericht Voraussetzung ist,
dass dies offenbleiben kann, da die Eingabe vom 6. Oktober 2010 ohnehin nicht den in Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG umschriebenen Mindestanforderungen an Begehren und Begründung einer Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten genügt,
dass nämlich den Ausführungen insbesondere nicht entnommen wer- den kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die vom Verwaltungsgericht übermittelte Eingabe nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt die Einzelrichterin:
1.
Auf die Eingabe wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 15. Oktober 2010
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:
Leuzinger Batz