Appeal inadmissible against remand order

8C_658/2010Tribunale federale / IV divisione di diritto pubblico9 set 2010Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Supreme Court did not enter into the appeal against the Zurich Social Insurance Court’s remand decision. It held that the cantonal ruling was an interlocutory decision and that the appellant failed to demonstrate any admissibility ground under Art. 92 or 93 BGG. The alleged lack of irreparable harm and the absence of a saving of extensive evidence proceedings meant that the exceptional conditions for an immediate federal appeal were not met. The motion for suspensive effect became moot. Court costs of CHF 300 were imposed on the appellant.

Massima Omnilex

Art. 90 ff., 93 BGG; appealability of remand orders: a cantonal remand decision directing further fact-finding and a new administrative decision is an interlocutory decision. Such a decision is separately appealable only if the appellant substantiates a ground under Art. 92 or 93 BGG. The burden of pleading lies with the appellant; a merely abstract or silent submission does not suffice (Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG). No irreparable legal disadvantage exists where the remand merely orders clarification of unexamined entitlement conditions, nor is Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG satisfied if no extensive evidence proceedings are spared. Issues not raised below are not cognizable. Costs follow defeat (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Testo completo

{T 0/2}
8C_658/2010

Urteil vom 9. September 2010
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte
S.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 25. Juni 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 18. August 2010 (Datum des Poststempels) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 25. Juni 2010, worin der angefochtene Einspracheentscheid vom 18. Oktober 2007 aufgehoben und die Sache an die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge,

in Erwägung,

dass die Beschwerde an das Bundesgericht zulässig ist gegen

  1. Entscheide, die das Verfahren abschliessen (Art. 90 BGG) oder
  2. Teilentscheide (Art. 91 BGG) oder
  3. Vor- und Zwischenentscheide (Art. 92 f. BGG) oder
  4. Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung (Art. 94 BGG),

wobei gegen Vor- und Zwischenentscheide nur, wenn sie die Zuständigkeit oder Ausstandsbegehren betreffen (Art. 92 BGG) oder a) wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können; oder b) wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 BGG),

dass der Rückweisungsentscheid vom 25. Juni 2010 ein Zwischenentscheid ist (vgl. BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481 f.),

dass, weil Zwischenentscheide nur ausnahmsweise beim Bundesgericht angefochten werden können, es dem Beschwerdeführer oder der Beschwerdeführerin obliegt darzutun, dass die Eintretensvoraussetzungen von Art. 92 oder Art. 93 BGG erfüllt sind,

dass sich die Beschwerdeschrift dazu vollständig ausschweigt, weshalb darauf nicht einzutreten ist (zum Erfordernis der rechtsgenüglichen Begründung vgl. Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG),

dass abgesehen davon in der Rückweisung für den Beschwerdeführer weder ein nicht wieder gutzumachender Nachteil zu erblicken wäre noch ihm ein weitläufiges Beweisverfahren erspart würde, geht es doch vorliegend darum, die bisher noch von keiner Seite geprüften Anspruchsvoraussetzungen aller streitigen Belange im Zusammenhang mit dem Unfall vom 3. Februar 2001 abzuklären (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_1059/2009 i.S. des Beschwerdeführers vom 10. März 2010 und dortige E. 2.3),

dass im Übrigen dem Versicherten nach Massgabe des Art. 93 Abs. 3 BGG die Beschwerde gegen den Endentscheid offen stehen wird,

dass schliesslich auf die weiteren Vorbingen nicht eingetreten werden kann, weil sie nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens bilden,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer gemäss Art. 66 Abs. 1 BGG kostenpflichtig wird,

dass mit dem Erlass dieses Urteils das Gesuch des Beschwerdeführers um aufschiebende Wirkung der Beschwerde im bundesgerichtlichen Verfahren gegenstandslos wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 9. September 2010

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz

Parole chiave

social insuranceinadmissibilityinterlocutory decisionremand orderadmissibilityirreparable harmcosts

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the appeal to the Federal Supreme Court was admissible against the cantonal remand order.

Decisione estratta

The remand decision was an interlocutory decision, and the appellant did not show any admissibility ground under Art. 92 or 93 BGG; the appeal could therefore not be entered upon.

Motivazione estratta

Interlocutory decisions are only exceptionally appealable. The brief did not address the special requirements, and the remand caused neither irreparable harm nor saved extensive evidence proceedings because the disputed claims had not yet been examined.

Questione giuridica chiave

Whether the request for suspensive effect remained pending.

Decisione estratta

The request became moot with the issuance of this judgment.

Motivazione estratta

Once the non-entry decision was issued, no separate interim effect remained to be decided.

Questione giuridica chiave

Costs of the federal proceedings

Decisione estratta

Court costs were charged to the appellant.

Motivazione estratta

Under the general costs rule, the losing party bears the costs.

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