Non-entry on appeal against interlocutory remand decision

8C_62/2011Tribunale federale / IV divisione di diritto pubblico10 feb 2011Inadmissible

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Sintesi Omnilex

The appellant challenged a cantonal remand judgment in disability insurance that had sent the matter back to the IV office for further proceedings on vocational measures and pension entitlement. The Federal Supreme Court held that the cantonal ruling was an independently appealable interlocutory decision under Art. 93 BGG. Because the appellant did not show irreparable harm or that immediate review would lead to a final decision and avoid substantial expense, the appeal was inadmissible. The Court therefore did not enter into the appeal and waived court costs.

Massima Omnilex

Art. 93 BGG; admissibility of an appeal against a remand decision; a cantonal remand judgment is, as a rule, an interlocutory decision. An appeal is admissible only if one of the alternative conditions of Art. 93(1) BGG is shown: irreparable harm or immediate possibility of a final decision saving considerable time and cost. The burden of substantiating these prerequisites lies with the appellant (Art. 42(2) BGG). Failing such substantiation, the Federal Supreme Court does not enter into the appeal in simplified proceedings under Art. 108(1)(b) BGG (consid. 1).

Testo completo

{T 0/2}
8C_62/2011

Urteil vom 10. Februar 2011
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiberin Kopp Käch.

Verfahrensbeteiligte
B.________,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Thurgau,
St. Gallerstrasse 13, 8500 Frauenfeld,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau
vom 12. Januar 2011.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 21. Januar 2011 (Datum des Poststempels) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 12. Januar 2011, mit welchem die Beschwerdeverfahren betreffend berufliche Massnahmen und betreffend Invalidenrente vereinigt wurden, die Beschwerde in Bezug auf Abweisung von beruflichen Massnahmen in dem Sinne gutgeheissen wurde, als die Sache in Aufhebung der angefochtenen Verfügung zur Durchführung eines korrekten Vorbescheidverfahrens an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde, und die Beschwerde in Bezug auf eine Invalidenrente in dem Sinne gutgeheissen wurde, als die Sache in Aufhebung der angefochtenen Verfügung zu weiteren Abklärungen und neuer Verfügung über den Rentenanspruch an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde,

in Erwägung,
dass es sich beim angefochtenen kantonalen Rückweisungsentscheid um einen - selbstständig eröffneten - Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt (BGE 133 V 477 E. 4.2 und 4.3 S. 481 f.; 133 V 645 E. 2.1 S. 647; zum hier nicht gegebenen Ausnahmefall, dass ein Rückweisungsentscheid als Endentscheid zu qualifizieren ist, siehe SVR 2008 IV Nr. 39 S. 131, 9C_684/2007, E. 1.1),
dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit alternativ voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG), oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG),
dass der Beschwerdeführer nicht dartut, inwiefern ihm durch den Rückweisungsentscheid des kantonalen Gerichts ein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht (vgl. dazu auch BGE 133 V 477 E. 5.2 und 5.2.2 S. 483) oder ein bedeutender Aufwand an Zeit und Kosten erspart werden könnte (zum Erfordernis der rechtsgenüglichen Begründung vgl. Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG),
dass auch nicht ersichtlich ist, inwiefern eine der beiden Tatbestandsvoraussetzungen gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt sein könnte,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und auf die Erhebung von Kosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 10. Februar 2011

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Ursprung Kopp Käch

Parole chiave

social insurancedisability insuranceinterlocutory decisionadmissibilityirreparable harmremandnon-entrysimplified procedurecourt costs

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the appeal against the cantonal remand decision was admissible under Art. 93 BGG.

Decisione estratta

The remand decision was an interlocutory decision, and the appellant failed to show either irreparable harm or that immediate admission would end the case and save substantial time and costs.

Motivazione estratta

The challenged decision was independently appealable only as an interlocutory decision. None of the alternative admissibility requirements of Art. 93(1) BGG were demonstrated, and the appellant did not satisfy the duty to substantiate admissibility under Art. 42(2) BGG.

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