Unfounded appeal on causal link in accident insurance

8C_498/2009Tribunale federale / IV divisione di diritto pubblico22 ott 2009Dismissed

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The insured challenged the denial of further accident-insurance benefits for knee complaints said to be a relapse of a 2006 mountain bike accident. The Federal Court held that the cantonal court had correctly found no sufficiently probable natural causal link between the accident and the later complaints. Because the appeal merely repeated earlier submissions and did not engage with the reasoning below, it was manifestly unfounded and decided under the simplified procedure. The appeal was dismissed, and court costs of CHF 750 were charged to the appellant.

Massima Omnilex

Art. 109 BGG; Art. 66 Abs. 1 BGG; natural causal link in accident insurance relapse cases: Where the appellant merely reiterates arguments already rejected by the cantonal court and fails to confront its reasoning in a substantiated manner, the Federal Court may dispose of the appeal in simplified procedure as manifestly unfounded. For accident-insurance liability, a relapse or later complaints remain compensable only if a natural causal connection to the insured accident is established with the degree of probability required by social insurance law; absent such proof, the insurer owes no further benefits. Costs are borne by the losing party.

Testo completo

{T 0/2}
8C_498/2009

Urteil vom 22. Oktober 2009
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichterin Leuzinger, Bundesrichter Frésard,
Gerichtsschreiber Batz.

Parteien
B.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische National-Versicherungs-Gesellschaft,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung (Kausalzusammenhang),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz
vom 12. Mai 2009.

In Erwägung,
dass B.________, geboren 1955, am 5. März 2006 mit dem Mountainbike einen Unfall erlitt, für den die Schweizerische National-Versicherungs-Gesellschaft die gesetzlichen Leistungen erbrachte,
dass nach der im Juni 2006 erfolgten Bestätigung des Behandlungsabschlusses im Februar 2007 ein Rückfall gemeldet wurde, wofür die Versicherungsgesellschaft nach Vornahme verschiedener Abklärungen eine Leistungspflicht mit Verfügung vom 28. August 2007 und Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2008 ablehnte,
dass das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz eine dagegen erhobene Beschwerde abwies (Entscheid vom 12. Mai 2009),
dass B.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhebt mit den Anträgen, der vorinstanzliche Entscheid sei "vollständig aufzuheben und vom Bundesgericht neu zu beurteilen"; es seien "die Unfallkosten ... durch die Schweizerische National-Versicherungs-Gesellschaft ... voll und ganz zu übernehmen"; der ihm "plötzlich und von aussen zugefügte Schlag auf (sein) linkes Knie (sei) als Unfall und nicht als Krankheit zu taxieren",
dass B.________ mit Verfügung vom 5. Juni 2009 aufgefordert wurde, bis spätestens am 22. Juni 2009 einen Kostenvorschuss von Fr. 750.- zu bezahlen,
dass das Bundesgericht ein in der Folge gestelltes sinngemässes Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zufolge Aussichtslosigkeit des Verfahrens mit Verfügung vom 10. Juli 2009 abwies, worauf der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss innert angesetzter Nachfrist bezahlt hat,
dass Vorinstanz und Beschwerdegegnerin die zur Beurteilung der Leistungspflicht des Unfallversicherers erforderlichen Rechtsgrundlagen zutreffend dargelegt haben (Art. 109 Abs. 3 BGG),
dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid gestützt auf die Akten zutreffend dargelegt hat, weshalb zwischen dem Unfall vom 5. März 2006 und den ab 2007 geltend gemachten Kniebeschwerden des Versicherten keine (Rückfall-)Kausalität im Sinne eines natürlichen Kausalzusammenhangs mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit mehr als nachgewiesen gelten kann,
dass die dagegen in der letztinstanzlichen Beschwerde vorgebrachten Einwände, die sich im Wesentlichen in einer Wiederholung der vorinstanzlichen Ausführungen erschöpfen und sich im Übrigen kaum mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzen, zu keinem andern Ergebnis zu führen vermögen, woran auch die Vorbringen in der Eingabe vom 1. Juli 2009 nichts ändern,
dass daher zu sämtlichen in der Beschwerde vorgetragenen Ausführungen - soweit diese überhaupt von Relevanz sind - auf die Erwägungen der Vorinstanz verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), denen nichts Weiteres beizufügen ist,
dass die offensichtlich unbegründete Beschwerde im Verfahren nach Art. 109 BGG zu erledigen ist und die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer als unterliegender Partei aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 750.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 22. Oktober 2009
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz

Parole chiave

accident insurancecausal linkrelapsenatural causationmanifestly unfounded appealcourt costs

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the insurer remained liable for the later knee complaints as a relapse causally linked to the 2006 accident.

Decisione estratta

The evidence did not establish a natural causal connection with the required degree of probability.

Motivazione estratta

The Federal Court upheld the cantonal court's assessment that the file no longer supported a probable causal link between the accident and the later complaints; the appeal largely repeated earlier arguments and did not meaningfully address the lower court's reasoning.

Questione giuridica chiave

Whether the appeal should be dealt with as manifestly unfounded under the simplified procedure.

Decisione estratta

Yes; the appeal was manifestly unfounded and could be decided under Article 109 BGG.

Motivazione estratta

The appellant's submissions did not raise any decisive criticism beyond reiterating the cantonal arguments, so nothing justified departing from the lower court's reasoning.

Questione giuridica chiave

Who bears the court costs.

Decisione estratta

The appellant must bear the court costs as the losing party.

Motivazione estratta

Costs follow the outcome of the proceedings.

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