Late and insufficiently reasoned appeal inadmissible

8C_284/2011Tribunale federale / IV divisione di diritto pubblico9 giu 2011Inadmissible

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Sintesi Omnilex

The Federal Supreme Court held that the appeal against the Zurich Social Insurance Court judgment was inadmissible because it was filed out of time and, in any event, did not satisfy the mandatory reasoning requirements. The appellant failed to address the cantonal court's reasoning in a concrete and substantiated manner or to show a violation of federal law or a qualifying error in the assessment of facts. The court therefore refused to enter into the appeal under the simplified procedure and waived court costs exceptionally.

Massima Omnilex

Art. 100 Abs. 1, Art. 42 Abs. 1 f. 2, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; verspätete und ungenügend begründete Beschwerde. Eine Beschwerde ist innert 30 Tagen nach Eröffnung der vollständigen Ausfertigung einzureichen; nach unbenütztem Fristablauf wird der angefochtene Entscheid rechtskräftig und auf die verspätete Beschwerde ist nicht einzutreten. Das bundesgerichtliche Rügeprinzip verlangt eine konkrete, hinreichend substantiierte Auseinandersetzung mit den tragenden vorinstanzlichen Erwägungen; blosse allgemeine Vorbringen genügen nicht. Fehlt es an Fristwahrung oder genügender Begründung, ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG auf das Rechtsmittel nicht einzutreten (vgl. E. 1).

Testo completo

8C_284/2011 {T 0/2}

Urteil vom 9. Juni 2011
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte
H.________,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 23. Februar 2011.

Nach Einsicht
in die Beschwerde des H.________ vom 9. April 2011 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 23. Februar 2011,

in Erwägung,
dass Beschwerden gegen Entscheide - von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen - innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen sind (Art. 100 Abs. 1 BGG), ansonsten der angefochtene Entscheid in Rechtskraft erwächst mit der Wirkung, dass das Bundesgericht auf eine verspätet eingereichte Beschwerde nicht eintreten darf (BGE 132 II 153, 124 V 400 E. 1a S. 401),

dass die vorliegende Beschwerde vom 9. April 2011 (Postaufgabe) gegen den gemäss eigener Darstellung des Beschwerdeführers am 9. März 2011 zugestellten Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 23. Februar 2011 verspätet ist (Art. 44 - 48 BGG),

dass somit auf die Beschwerde wegen offensichtlicher Unzulässigkeit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht eingetreten werden kann,

dass überdies die Beschwerde vom 9. April 2011 den in Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG statuierten Formerfordernissen nicht zu genügen vermag, weshalb auch insoweit ein offensichtlich unzulässiges Rechtsmittel (Art. 108 BGG) vorliegt (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.), wobei in diesem Zusammenhang zu berück-sichtigen ist,

dass sich der Beschwerdeführer namentlich nicht in konkreter und hinreichend substanziierter Weise mit den Erwägungen des vorinstanzlichen Entscheides auseinandersetzt und weder rügt noch aufzeigt, inwiefern das kantonale Gericht eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG bzw. eine qualifiziert fehlerhafte Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG begangen haben sollte, woran die Geltendmachung von "Verstössen (gegen) Verfahrens-grundrechte" sowie gegen das "rechtliche Gehör" nichts ändern,

dass demzufolge nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG vorzugehen ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten ausnahmsweise verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 9. Juni 2011

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz

Parole chiave

late appealinadmissibilityreasoning requirementssocial insurancesummary procedurecourt costs waiver

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the appeal was filed within the statutory time limit.

Decisione estratta

The appeal was late because it was posted on 9 April 2011 after service on 9 March 2011.

Motivazione estratta

Under Art. 100(1) BGG, appeals must be filed within 30 days; the deadline had expired, so the Federal Supreme Court could not hear the case.

Questione giuridica chiave

Whether the appeal satisfied the formal reasoning requirements.

Decisione estratta

The appeal did not meet the required form and reasoning standards.

Motivazione estratta

The appellant did not engage specifically and sufficiently with the cantonal court's reasoning or show a legal violation under Art. 95 f. BGG or a qualified error in fact-finding under Art. 97(1) BGG.

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