Non-entry for insufficiently reasoned disability appeal

8C_129/2013Tribunale federale / IV divisione di diritto pubblico15 feb 2013Inadmissible

Sintesi

The claimant appealed a Zurich social insurance judgment concerning disability insurance, but the Federal Supreme Court found that the appeal lacked a proper request and did not engage with the cantonal court's reasoning on pension limitation and income comparison. The medical certificates submitted did not cure the defect because they were either already considered below or were inadmissible new submissions. The court therefore issued a non-entry decision in simplified procedure and waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG, Art. 95 f. BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; a federal appeal is admissible only if it contains a specific request and, in concise form, reasons that engage with the challenged decision. The appellant must confront the lower court's decisive considerations and indicate which federal-law violations are alleged; mere assertions or repetition of facts are insufficient. New factual allegations and evidence are inadmissible at this stage unless the statutory conditions are met. If these minimum requirements are manifestly not met, the court may issue a non-entry decision in simplified procedure without granting a cure period (consid. 1).

Testo completo

{T 0/2}
8C_129/2013

Urteil vom 15. Februar 2013
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte
M.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 7. Dezember 2012.

Nach Einsicht
in die Beschwerde der M.________ vom 26. Januar 2013 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 7. Dezember 2012,

in die nach Erlass der Verfügung des Bundesgerichts vom 31. Januar 2013 betreffend fehlende Beilage (vorinstanzlicher Entscheid) am 10. Februar 2013 erfolgte Nachreichung des angefochtenen Entscheides sowie weiterer Beilagen,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt; dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde führende Person konkret mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt (BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176, 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.),

dass die Beschwerde diesen Mindestanforderungen offensichtlich nicht gerecht wird, da sie kein rechtsgenügliches Begehren enthält und sich die Versicherte nicht in konkreter Weise mit den Erwägungen der Vorinstanz, insbesondere bezüglich der verfügten Rentenbefristung sowie dem vorgenommenen Einkommensvergleich, auseinandersetzt und namentlich weder rügt noch aufzeigt, inwiefern das kantonale Gericht im Sinne von Art. 95 f. BGG Recht verletzt bzw. - soweit überhaupt beanstandet - den Sachverhalt gemäss Art. 97 Abs. 1 BGG qualifiziert unrichtig oder als auf einer Rechtsverletzung beruhend festgestellt haben sollte,

dass hieran auch die beigelegten Arztzeugnisse nichts ändern, zumal es sich dabei - soweit nicht um schon vom kantonalen Gericht gewürdigte Unterlagen - um neue Vorbringen im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG handelt, welche im vorliegenden Verfahren ohnehin nicht mehr berücksichtigt werden können,

dass deshalb kein gültiges Rechtsmittel erhoben worden ist, obwohl die Beschwerdeführerin den angefochtenen vorinstanzlichen Entscheid gemäss Verfügung des Bundesgerichts vom 31. Januar 2013 nachgereicht hat,
dass somit - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung (BGE 134 II 244 E. 2.4 S. 247) - auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann,
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren umständehalber abzusehen (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 15. Februar 2013

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Leuzinger

Der Gerichtsschreiber: Batz

Parole chiave

disability insuranceinadmissibilityreasoning requirementnew evidenceincome comparisonnon-entry decisionsimplified procedurecourt costs