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6B_958/2013 ΓÇó Non-entry due to insufficiently reasoned appeal for damages
6B_958/2013Tribunale federale / Divisione penale21 ott 2013Dismissed
The appellant challenged a cantonal appellate judgment that had granted him CHF 7,335.65 in damages after a discontinued criminal investigation but rejected the rest of his claim. Before the Federal Supreme Court, he maintained the full damage claim, yet his filing merely repeated accusations against the prosecutor and his own account of events. The Court held that he failed to meet the federal reasoning requirement and therefore refused to enter into the appeal under the summary procedure. Free legal aid was denied because the appeal was hopeless, and costs of CHF 500 were imposed on the appellant.
Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG; requirements of reasoning for a federal appeal and non-entry in summary procedure. A party must, by reference to the challenged decision, set out specifically in what respect it is alleged to violate federal law. Mere criticism, unsupported allegations, or a presentation of one’s own view of the facts is insufficient. If the appeal manifestly fails to satisfy the reasoning requirement, the Federal Supreme Court may decline to hear it under Art. 108 BGG. A request for legal aid under Art. 64 BGG must be refused where the appeal is devoid of prospects of success; court costs are then allocated under Art. 66 Abs. 1 BGG, with due regard to the party’s financial situation under Art. 65 Abs. 2 BGG.
{T 0/2}
6B_958/2013
Urteil vom 21. Oktober 2013
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Thurgau, Zürcherstrasse 323, 8510 Frauenfeld,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Schadenersatz,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 22. August 2013.
Das Obergericht des Kantons Thurgau sprach dem Beschwerdeführer am 22. August 2013 im Zusammenhang mit einer eingestellten Strafuntersuchung einen Schadenersatz in Höhe von Fr. 7'335.65 zu. Im Übrigen wurde die Beschwerde bzw. das Schadenersatzbegehren abgewiesen. Der Beschwerdeführer hält vor Bundesgericht vollumfänglich an der Schadenersatzforderung fest.
In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser nach Auffassung des Beschwerdeführers gegen das Recht verstösst (Art. 42 Abs. 2 BGG). Diesen Anforderungen genügt die vorliegende Eingabe nicht, da sie sich auf Vorwürfe gegen den Staatsanwalt und eine Darstellung der Angelegenheit aus Sicht des Beschwerdeführers beschränkt. Dieser behauptet z.B., es seien diverse Gutachten beiseite geschafft worden, sagt aber nicht, welche und was für einen Zusammenhang sie mit dem vorinstanzlichen Urteil haben. Derart unsubstanziierte Vorbringen reichen als Begründung einer Beschwerde nicht aus.
Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 21. Oktober 2013
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: Monn