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6B_82/2008 ΓÇó Non-entry for insufficient reasoning in criminal appeal
6B_82/2008Tribunale federale / Divisione penale8 feb 2008Inadmissible
The Federal Supreme Court did not enter into the criminal complaint because it did not engage with the decisive reasoning of the cantonal court, namely that the appellant had been familiar with the procedure and with the possibility and requirements of requesting legal aid. The Court held that the complaint therefore failed to satisfy the Federal Supreme Court's reasoning requirements under the BGG. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 800.
Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 and Art. 108 BGG; admissibility of a complaint depends on substantiated challenge to the decisive reasoning of the lower court. A submission that does not address the dispositive grounds of the contested decision fails the reasoning requirement and is inadmissible in summary non-entry proceedings. Invocations of provisions unrelated to the decisive reasoning do not suffice to establish proper motivation; the court may therefore decline to enter into the matter without examining the merits. Costs are borne by the unsuccessful party pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG.
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6B_82/2008
Urteil vom 8. Februar 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Appenzell I.Rh., Unteres Ziel 20, 9050 Appenzell,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Ermächtigung zur Eröffnung eines Strafverfahrens,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Appenzell Innerrhoden, Kommission für Entscheide in Strafsachen, vom 21. Januar 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Im angefochtenen Entscheid wurde auf ein Begehren des Beschwerdeführers mangels rechtzeitiger Leistung des Kostenvorschusses nicht eingetreten. Die Vorinstanz stellte unter anderem fest, dem Beschwerdeführer seien aufgrund einiger Verfahren vor ihr der Verfahrensablauf und die Möglichkeit, ein formelles Gesuch um unentgeltliche Prozessführung zu stellen, wie auch die formellen Anforderungen daran bekannt (angefochtener Entscheid S. 3 E. 4 am Ende). Mit dieser für den Ausgang der Sache massgebenden Erwägung der Vorinstanz befasst sich der Beschwerdeführer nicht. Insbesondere haben Art. 7 BV und Art. 49 BGG mit der zitierten Erwägung nichts zu tun. Die Beschwerde genügt folglich den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Appenzell Innerrhoden, Kommission für Entscheide in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. Februar 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Schneider Monn