Criminal appeal inadmissible for lack of standing and reasoning

6B_818/2007Tribunale federale / Divisione penale15 gen 2008Dismissed

Sintesi

The Federal Supreme Court declared inadmissible a complaint by X.________ against the Zurich High Court's refusal to open an investigation against officials and public servants. It held that, as a reporting party or injured person, he lacked standing to appeal, and that the complaint was in any event insufficiently reasoned. The request for legal aid was denied because the appeal had no prospect of success. Court costs of CHF 800 were imposed on the complainant, reduced in light of his financial situation.

Regest

Art. 81 Abs. 1, Art. 42 Abs. 2 und 7, Art. 64, 65 Abs. 2 and 66 Abs. 1 BGG; admissibility of a criminal complaint by a reporting party/victim. A mere Anzeigeerstatter or Geschädigter is not entitled to appeal absent the statutory requirements for standing. Federal complaints must be reasoned in a manner that addresses the contested decision and the alleged violations of rights; failure to do so leads to non-entry under Art. 108 BGG. Legal aid is refused where the appeal lacks prospects of success; costs are borne by the unsuccessful party, with reduction possible according to financial circumstances.

Testo completo

{T 0/2}
6B_818/2007

Urteil vom 15. Januar 2008
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Eröffnung einer Untersuchung gegen Behördenmitglieder und Beamte,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 23. Oktober 2007.

Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Der Beschwerdeführer ist als Anzeigeerstatter bzw. Geschädigter zur Beschwerde nicht legitimiert (Art. 81 Abs. 1 BGG; BGE 133 IV 228). Dazu kommt, dass die Beschwerde im Sinne von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht hinreichend begründet ist. Im Übrigen dürfte sie auch unzulässig im Sinne von Art. 42 Abs. 7 BGG sein. Auf die Beschwerde ist deshalb im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Den finanziellen Verhältnissen des Beschwerdeführers ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG). Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.

Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. Januar 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Schneider Arquint Hill

Parole chiave

standinginadmissibilitycriminal complaintlegal aidcourt costsreasoning requirements