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6B_726/2007 ΓÇó Victim standing required for criminal appeal
6B_726/2007Tribunale federale / Divisione penale24 nov 2007Inadmissible
The Federal Supreme Court held that the complainant lacked standing to challenge the cantonal decision discontinuing the fraud and forgery investigation. He was not a private prosecutor and did not qualify as a victim under the Victim Assistance Act, because such offenses do not directly impair physical, sexual, or psychological integrity. The complaint was therefore not admitted under the simplified procedure. Court costs of CHF 800 were charged to the complainant.
Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG; victim status and standing in criminal appeals; a person may challenge a discontinuance only if directly affected in physical, sexual or psychological integrity within the meaning of Art. 2 Abs. 1 OHG. Mere economic harm from fraud or document forgery does not suffice. Where the complainant is neither private prosecutor nor victim, the Federal Supreme Court does not enter the matter under Art. 108 BGG (consid. 1). Court costs follow the losing party under Art. 66 Abs. 1 BGG (consid. 2).
{T 0/2}
6B_726/2007
Urteil vom 24. November 2007
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwältin Dorothea Speich,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau, Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, 5001 Aarau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einstellungsverfügung (Betrug, Urkundenfälschung etc.),
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 19. September 2007.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau ein Strafverfahren wegen des Verdachs auf Betrug, Urkundenfälschung etc. eingestellt und die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid eine dagegen gerichtete Beschwerde abgewiesen haben. Der Geschädigte, der nicht Privatstrafkläger oder Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes (OHG) ist, ist indessen zur Beschwerde in Strafsachen nicht legitimiert (Art. 81 Abs. 1 BGG; BGE 133 IV 228). Entgegen der Annahme des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 3 Ziff. 4) ist Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG nur, wer durch die angezeigten Straftaten in seiner körperlichen, sexuellen oder psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt worden ist (Art. 2 Abs. 1 OHG). Diese Voraussetzung ist bei Betrug und Urkundenfälschung nicht erfüllt. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. November 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: