Federal appeal inadmissible for lack of reasoning

6B_668/2008Tribunale federale / Divisione penale21 ott 2008Inadmissible

Sintesi

The appellant challenged a cantonal criminal conviction, including rape, and the related cost order. The Federal Supreme Court held that the filing did not contain any substantiated argumentation as required by Art. 42(2) and Art. 106(2) BGG. It therefore did not enter into the appeal under Art. 108 BGG. Because the appeal was hopeless, the request for legal aid was refused. Court costs of CHF 500 were imposed on the appellant, with due regard to his financial circumstances.

Regest

Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 und Art. 108 BGG; requirement of substantiated federal appeal and consequences of non-compliance. A federal appeal must set out, in relation to the contested reasoning, why the decision infringes law; mere criticism or unsupported assertions do not suffice. Where the submission fails to meet these minimal requirements, the court may decline entry in summary procedure under Art. 108 BGG. In such a situation, legal aid under Art. 64 BGG is excluded if the appeal has no prospects of success. Court costs are ordinarily charged to the unsuccessful party, with reduction according to financial circumstances (Art. 66 Abs. 1 and Art. 65 Abs. 2 BGG).

Testo completo

{T 0/2}
6B_668/2008/sst

Urteil vom 21. Oktober 2008
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.

Parteien
X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Vergewaltigung, mehrfacher Diebstahl, usw.,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, Strafkammer, vom 10. Juni 2008.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Die Beschwerde richtet sich gegen eine Verurteilung unter anderem wegen Vergewaltigung zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten, die im Umfang von 15 Monaten mit einer Probezeit von drei Jahren aufgeschoben wurde. Zudem richtet sie sich gegen die Kosten- und Entschädigungsregelung. Der Beschwerdeführer unterlässt es indessen, seine Beschwerde im Sinne von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG auch nur ansatzweise zu begründen. Die Eingabe genügt folglich den minimalen Formvorschriften nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. Oktober 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schneider Monn

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