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6B_487/2007 ΓÇó Late objection to penalty order upheld as non-entry
6B_487/2007Tribunale federale / Divisione penale12 ott 2007Dismissed
The Federal Supreme Court dismissed the criminal complaint against the Basel-Landschaft Cantonal Court judgment confirming a non-entry decision. The appellant had received the penalty order at his home address, knew of its content and of the ten-day objection period, but objected too late. The Court found no breach of the right to be heard and no excessive formalism. The complaint was rejected in summary proceedings, and the appellant was ordered to pay court costs of CHF 2,000.
Art. 109 BGG; late objection to a penalty order and review of non-entry decisions; where the addressee receives the penalty order at a valid service address and thereby learns of its content and the deadline for objection, a later objection is untimely and non-entry is lawful. No violation of the right to be heard or excessive formalism arises merely because service occurred at a different address than requested, absent a procedural disadvantage. Manifestly unfounded complaints may be dismissed in summary procedure; costs follow the outcome pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG, with fee assessment under Art. 65 Abs. 2 BGG.
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6B_487/2007 /rom
Urteil vom 12. Oktober 2007
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Bundesrichter Ferrari, Favre,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Landschaft, Bahnhofplatz 3a, 4410 Liestal.
Gegenstand
Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit,
Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivil- und Strafrecht, vom 24. Juli 2007.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1.
Mit Beschluss vom 5. Februar 2007 trat das Strafgerichtspräsidium Basel-Landschaft auf einen Fall nicht ein, weil X.________ nicht rechtzeitig Einsprache gegen einen Strafbefehl erhoben hatte. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft bestätigte diesen Entscheid mit Urteil vom 24. Juli 2007.
X.________ wendet sich mit Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht und beantragt, das Urteil vom 24. Juli 2007 sei aufzuheben.
2.
Der Strafbefehl wurde dem Beschwerdeführer nicht, wie er verlangt hatte, am Geschäftsdomizil eröffnet, sondern an seiner Wohnadresse, wo er ihn am 9. November 2006 entgegennahm. An diesem Datum erhielt er somit Kenntnis vom Inhalt des Strafbefehls und von der Möglichkeit, diesen innert zehn Tagen anzufechten. Dies hat er indessen verspätet getan, weshalb das Strafgerichtspräsidium darauf nicht eintrat.
Was daran gegen das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verstossen könnte, ist nicht ersichtlich, und davon, dass überspitzter Formalismus vorläge, kann nicht die Rede sein. Im Gegenteil ist das Verhalten des Beschwerdeführers trölerisch. Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen.
3.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Art seiner Prozessführung ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr zu berücksichtigen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 2'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Landschaft und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivil- und Strafrecht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. Oktober 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: