Non-entry for failure to pay cost advance

6B_291/2014Tribunale federale / Divisione penale16 giu 2014Inadmissible

Sintesi

The Federal Supreme Court did not enter into the criminal complaint because the appellant failed to pay the required CHF 1,000 advance costs even after being granted a statutory grace period and warned of non-entry. The reminder sent on 7 May 2014 was deemed served. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 800.

Regest

Art. 62, Art. 108 BGG; non-payment of the cost advance and non-entry upon the complaint. If the appellant does not pay the ordered advance within the original time limit and also fails to comply with the grace period set under threat of non-entry, the appeal is not entered upon in summary proceedings under Art. 108 BGG. A reminder returned with the remark "not collected" is deemed served where the party had to expect a court delivery. Court costs are borne by the appellant under Art. 66(1) BGG.

Testo completo

{T 0/2}

6B_291/2014

Urteil vom 16. Juni 2014

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,
Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, 5001 Aarau,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Verletzung von Verkehrsregeln; Einsprache gegen Strafbefehl,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 12. Februar 2014.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.

Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 1. April 2014 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 29. April 2014 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- einzuzahlen. Obwohl er die Verfügung erhalten hat, bezahlte er den Kostenvorschuss nicht. Deshalb wurde ihm mit Verfügung vom 7. Mai 2014 die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist angesetzt bis zum 21. Mai 2014, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Diese Verfügung kam mit dem Vermerk "Nicht abgeholt" zurück. Da der Beschwerdeführer mit gerichtlichen Sendungen rechnen musste, gilt die Verfügung als zugestellt. Der Kostenvorschuss ging innert Frist nicht ein. Deshalb ist androhungsgemäss auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. Juni 2014

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Mathys

Der Gerichtsschreiber: Monn

Parole chiave

non-entrycost advancecriminal complaintservice by postcourt costs