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6B_1213/2013 ΓÇó Late appeal declaration; no entry for insufficient reasoning
6B_1213/2013Tribunale federale / Divisione penale28 gen 2014Dismissed
The Federal Supreme Court did not enter into the criminal complaint against the Thurgau cantonal appellate decision, which had refused to hear an appeal because the declaration of appeal had been filed too late. The appellant invoked personal and business burdens, but he neither substantiated nor documented those assertions sufficiently. The court held that the filing lacked adequate reasoning and therefore was inadmissible under Art. 108 BGG. Court costs of CHF 800 were imposed on the appellant.
Art. 108 BGG; inadmissibility for insufficient reasoning of a complaint against a cantonal non-entry decision. A party contesting a refusal to hear an appeal must set out in a concrete and substantiated manner why the procedural deadline was complied with or why its non-compliance should be excused; mere unparticularized assertions do not satisfy the federal reasoning requirement. If the complaint does not engage with the decisive grounds of the cantonal decision and remains unsupported, the Court does not enter into the matter. Costs are borne by the unsuccessful party under Art. 66 Abs. 1 BGG.
{T 0/2}
6B_1213/2013
Urteil vom 28. Januar 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Thurgau, Zürcherstrasse 323, 8510 Frauenfeld,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Verletzung von Verkehrsregeln, Berufungsfrist,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 27. November 2013.
Die Vorinstanz trat am 27. November 2013 auf eine Berufung nicht ein, weil der Beschwerdeführer die gesetzlich vorgeschriebene Berufungserklärung nicht innert Frist eingereicht hatte. Vor Bundesgericht macht er geltend, er habe die Frist nicht einhalten können, weil er mit der Gründung und der Organisation seiner Firmen belastet war und auch im privaten Bereich zahlreiche Probleme zu bewältigen hatte. Es kann offen bleiben, inwieweit dieses Vorbringen überhaupt stichhaltig sein könnte, denn in der Beschwerde wird die Behauptung nicht weiter ausgeführt und belegt. Da die Eingabe keine hinreichende Begründung enthält, ist darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. Januar 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: Monn