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6B_110/2011 ΓÇó Non-entry in delay complaint for insufficient reasoning
6B_110/2011Tribunale federale / Divisione penale22 feb 2011Inadmissible
The Federal Supreme Court held that the appellant’s delay complaint was insufficiently reasoned. He had not explained why a complaint was already justified only two months after the cantonal judgment had been rendered, so the Court could not assess the accusation of delay and issued a non-entry decision under Art. 108 BGG. Because the complaint had no prospects of success, the request for free legal aid was refused. Court costs of CHF 500 were imposed on the appellant.
Art. 94 BGG, Art. 108 BGG; requirements for a delay complaint: the appellant must substantiate, with reasons, why the complained-of delay exists, in particular where only a short time has elapsed since the challenged decision was rendered. Absent sufficient reasoning, the Federal Supreme Court will not enter into the complaint in summary procedure. Art. 64 BGG: legal aid is refused where the application lacks any reasonable prospect of success. Art. 66 Abs. 1 BGG: costs are charged to the unsuccessful party.
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6B_110/2011
Urteil vom 22. Februar 2011
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Gegenstand
Rechtsverzögerung.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Nachdem das Obergericht des Kantons Luzern am 9. Dezember 2010 ein Urteil gefällt und im Dispositiv eröffnet hat, erhebt der Beschwerdeführer mit Eingabe ans Bundesgericht vom 11. Februar 2011 Rechtsverzögerungsbeschwerde gemäss Art. 94 BGG, weil das Urteil noch nicht begründet worden sei. Wie er seit dem Urteil 1B_265/2010 vom 13. August 2010 wissen müsste, sollte er in der Beschwerdebegründung darlegen, weshalb er dem Obergericht nur zwei Monate nach dessen Fällung bereits Rechtsverzögerung vorwirft. Auch im vorliegenden Fall lässt sich mangels hinreichender Begründung nicht prüfen, ob der Vorwurf zutrifft. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen.
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. Februar 2011
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre C. Monn