progetti
5P.136/2001 ΓÇó Constitutional complaint inadmissible for insufficient reasoning
5P.136/2001Tribunale federale / II divisione civile10 mag 2001Inadmissible
The Swiss Federal Supreme Court dismissed the constitutional complaint without entering into the merits because the appellant failed to comply with the strict reasoning requirements for such a remedy. Although he invoked violations of cantonal marital-protection law, the Civil Code, and the Code of Civil Procedure, he did not specify the provisions allegedly infringed or explain the constitutional violation. The Court therefore declared the complaint inadmissible in summary procedure and charged the appellant with court costs of CHF 1,500.
Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; admissibility of a constitutional complaint: the statement of appeal must set out the decisive facts and, in a concrete and reasoned manner, identify the constitutional rights or legal norms allegedly violated and explain the manner of violation; merely asserting breaches of cantonal law or federal statutes without naming the relevant provisions is insufficient. Where this pleading burden is not met, the Federal Supreme Court will not enter into the complaint (consid. 1). Costs follow the outcome under Art. 156 Abs. 1 OG; summary disposal is permissible under Art. 36a OG.
[AZA 0/2]
5P.136/2001/ZBE/bnm
II. Z I V I L A B T E I L U N G ********************************
Es wirken mit: Bundesrichter Reeb, Präsident der II. Zivilabteilung,
Bundesrichter Merkli, Bundesrichter Meyer und
Gerichtsschreiber Zbinden.
In Sachen
Z.________, Beschwerdeführer,
gegen
Y.________, Beschwerdegegnerin, Obergericht von Appenzell A.Rh., Justizaufsichtskommission,
betreffend Art. 9 BV(Abänderung von Eheschutzmassnahmen; einstweilige Verfügung),
wird nach Einsicht
in die als staatsrechtliche Beschwerde entgegengenommenen Eingaben vom 11. und 18. April 2001 gegen den Entscheid der Justizaufsichtskommission des Obergerichts von Appenzell A.Rh. vom 15. März 2001, mit dem eine Beschwerde gegen die einstweilige Verfügung des Kantonsgerichtspräsidiums vom 28. November 2000 abgewiesen worden ist,
in Erwägung,
dass eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten soll, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG),
dass der Beschwerdeführer zwar behauptet, der angefochtene Entscheid verletze, das "kantonale Eheschutzgesetz" und Normen des ZGB und der ZPO,
dass er aber die Bestimmungen der zitierten Gesetze, die durch den angefochtenen Entscheid angeblich verletzt worden sein sollen, nicht nennt,
dass die Begründung der staatsrechtlichen Beschwerde somit den Anforderungen des Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht entspricht (BGE 110 Ia 1 E. 2a S. 3),
dass deshalb auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden kann,
dass dem Beschwerdeführer die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen sind (Art. 156 Abs. 1 OG),
im Verfahren gemäss Art. 36a OG
erkannt :
1.- Auf die staatsrechtliche Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.- Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.- Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht von Appenzell A.Rh., Justizaufsichtskommission, schriftlich mitgeteilt.
______________
Lausanne, 10. Mai 2001
Im Namen der II. Zivilabteilung des
SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: