Non-entry for failure to pay court advance

5D_75/2009Tribunale federale / II divisione civile24 giu 2009Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Supreme Court dealt with a constitutional complaint against a circular decision of the Zurich Higher Court concerning definitive debt enforcement. After refusing legal aid, it ordered a CHF 300 advance and warned of non-entry if payment was not made within the non-extendable deadline. The appellant sought reconsideration of that order, but the court found no grounds to alter it. As the advance was still not paid and no timely debit confirmation was produced, the court did not enter on the complaint and charged costs to the appellant.

Massima Omnilex

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the court advance within the non-extendable grace period. If the appellant neither pays the advance in cash nor timely effects a debit in favour of the Federal Supreme Court and, where required, fails to furnish proof of timely debit, the court must not enter on the constitutional complaint after prior warning. A reconsideration request against the advance order is rejected where no arguments are advanced that call its correctness into question. The sanction of non-entry follows automatically from the missed deadline and the announced consequence (consid. implicit).

Testo completo

{T 0/2}
5D_75/2009

Urteil vom 24. Juni 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Eidgenossenschaft,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch das Schweizerische Bundesgericht, Bundesgerichtskasse, 1000 Lausanne 14.

Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung.

Verfassungsbeschwerde gegen den Zirkular-Erledigungsbeschluss vom 16. April 2009 des Obergerichts des Kantons Zürich (III. Zivilkammer).

Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen den Zirkular-Erledigungsbeschluss vom 16. April 2009 des Obergerichts des Kantons Zürich,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit (sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Verfassungsbeschwerde abweisender) Verfügung vom 3. Juni 2009 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 15. Mai 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 300.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 5. Juni 2009 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer innerhalb der Nachfrist ein (sinngemässes) Gesuch um Wiedererwägung der Verfügung vom 3. Juni 2009 eingereicht hat, das jedoch abzuweisen ist, weil der Beschwerdeführer nichts vorbringt, was die Richtigkeit dieser Verfügung, auf die verwiesen werden kann, in Frage zu stellen vermöchte,
dass festzustellen bleibt, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt die Präsidentin:

1.
Das Wiedererwägungsgesuch wird abgewiesen.

2.
Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. Juni 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Parole chiave

court advancenon-entryconstitutional complaintreconsiderationcostsdefinitive debt enforcement

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the reconsideration request against the order of 2009-06-03 should be granted.

Decisione estratta

The reconsideration request was dismissed because the appellant raised nothing capable of casting doubt on the correctness of the prior order.

Motivazione estratta

The court relied on the earlier order and found no new or relevant arguments justifying reconsideration.

Questione giuridica chiave

Whether the constitutional complaint could proceed despite non-payment of the court advance within the non-extendable deadline.

Decisione estratta

The court held that non-payment of the advance within the deadline required non-entry on the complaint.

Motivazione estratta

The appellant neither paid cash nor deposited the advance at a post office in time, and also failed to provide proof of timely debit after a payment order; under the announced sanction, the complaint had to be dismissed for non-entry.

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