Non-entry on constitutional complaint for unpaid cost advance

5D_62/2010Tribunale federale / II divisione civile31 mag 2010Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Supreme Court rejected a second request for reconsideration concerning the ordered cost advance. Because the appellant did not pay the CHF 500 advance within the non-extendable deadline and did not provide the required debit confirmation, the Court held that the constitutional complaint could not be entered into. Court costs of CHF 300 were imposed on the appellant.

Massima Omnilex

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 117 BGG; non-payment of the ordered cost advance within the non-extendable grace period after warning of non-entry leads to non-entry into the constitutional complaint. A subsequent reconsideration request is dismissed where it raises no arguments capable of calling into question the prior fee order. Failure to furnish proof of timely payment by debit confirmation likewise precludes admissibility; costs follow the outcome under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Testo completo

{T 0/2}
5D_62/2010

Urteil vom 31. Mai 2010
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Einwohnergemeinde Rickenbach,
vertreten durch die Finanzverwaltung Rickenbach,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung.

Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss und das Urteil vom 9. April 2010 des Obergerichts des Kantons Solothurn (Zivilkammer).

Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss und das Urteil vom 9. April 2010 des Obergerichts des Kantons Solothurn,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit (sein erstes Gesuch um Wiedererwägung der abweisenden Armenrechtsverfügung vom 21. April 2010 abweisender) Verfügung vom 6. Mai 2010 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit der Armenrechtsverfügung vom 21. April 2010 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 500.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist bis zum 20. Mai 2010 dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer ein zweites Gesuch um Wiedererwägung eingereicht hat, das jedoch abzuweisen ist, weil der Beschwerdeführer nichts vorbringt, was die Richtigkeit der Verfügung vom 21. April 2010, auf die verwiesen wird, in Frage zu stellen vermöchte,
dass festzustellen bleibt, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt die Präsidentin:

1.
Das zweite Wiedererwägungsgesuch wird abgewiesen.

2.
Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 31. Mai 2010
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Parole chiave

cost advancenon-entryconstitutional complaintreconsiderationcourt costsdefinitive debt enforcement

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the second request for reconsideration of the order requiring payment of the cost advance should be granted

Decisione estratta

No new arguments were raised that could call the earlier order into question.

Motivazione estratta

The request merely repeated matters already addressed in the order of 21 April 2010 and did not undermine its correctness.

Questione giuridica chiave

Whether the constitutional complaint was admissible despite non-payment of the cost advance within the extended deadline

Decisione estratta

No. The appellant neither paid the advance in cash nor transferred it in the prescribed manner, and no timely debit confirmation was filed.

Motivazione estratta

After the warning under Art. 62(3) BGG, failure to comply with the non-extendable deadline required non-entry under Art. 117 in conjunction with Art. 108(1)(a) BGG.

Questione giuridica chiave

Costs of the federal proceedings

Decisione estratta

The appellant must bear the court costs.

Motivazione estratta

Non-entry was ordered and costs were allocated against the losing party under Art. 66(1) BGG.

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