Constitutional complaint dismissed for insufficient reasoning

5D_25/2010Tribunale federale / II divisione civile22 feb 2010Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Court held that the subsidiary constitutional complaint against the Schwyz cantonal order was inadmissible because the complainant did not invoke any constitutional rights and did not substantiate, with reference to the cantonal reasoning, how the order violated them. The underlying cantonal decision had refused to hear a nullity complaint after the required cost advance was not paid. The Federal Court therefore issued a non-entry decision and ordered the complainant to pay CHF 500 in court costs.

Massima Omnilex

Art. 113 ff., 116, 117 and 106 Abs. 2 BGG; admissibility of the subsidiary constitutional complaint and pleading requirements; a constitutional complaint is admissible only if the complainant expressly alleges and, in a manner directed to the reasoning of the challenged decision, demonstrates the violation of constitutional rights. Bare criticism or general assertions are insufficient. Failing such substantiation, the Federal Court does not enter into the matter pursuant to Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. In the simplified procedure, the court may decide by the chamber president; the losing party bears the costs under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Testo completo

{T 0/2}
5D_25/2010

Urteil vom 22. Februar 2010
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________ AG,
Beschwerdeführerin,

gegen

Staat Zürich, Gemeinde und römisch-katholische Kirchgemeinde A.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung.

Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung vom 30. Dezember 2009 des Kantonsgerichts Schwyz (Kantonsgerichtspräsident als Präsident der 2. Rekurskammer).

Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung vom 30. Dezember 2009 des Kantonsgerichts Schwyz, das u.a. auf eine Nichtigkeitsbeschwerde der Beschwerdeführerin gegen die erstinstanzliche Erteilung der definitiven Rechtsöffnung an die Beschwerdegegner nicht eingetreten ist,

in Erwägung,
dass gegen die in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangene Verfügung des Kantonsgerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe der Beschwerdeführerin als solche entgegengenommen worden ist,
dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie Art. 116 BGG), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass das Kantonsgericht in der Verfügung vom 30. Dezember 2009 erwog, der u.a. von der Beschwerdeführerin geforderte Kostenvorschuss sei (trotz Belehrung über die Säumnisfolgen) unbezahlt geblieben, weshalb u.a. auf die Nichtigkeitsbeschwerde der Beschwerdeführerin nicht einzutreten sei, wobei offen bleiben könne, ob ein Nichtigkeitsgrund hinreichend geltend gemacht wäre,
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht keine verfassungsmässigen Rechte anruft,
dass sie erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der kantonsgerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern die angefochtene Verfügung des Kantonsgerichts vom 30. Dezember 2009 verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
dass die von Georges Rhein erhobene Verfassungsbeschwerde in einem anderen Verfahren behandelt wird (5D_24/2010),

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. Februar 2010
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Parole chiave

constitutional complaintinadmissibilityreasoning requirementdebt enforcementcost advancecosts

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the subsidiarily filed constitutional complaint was sufficiently reasoned to be admissible.

Decisione estratta

No. The complaint did not invoke constitutional rights or explain, with reference to the cantonal reasoning, how the challenged order violated such rights.

Motivazione estratta

In a subsidiary constitutional complaint, constitutional rights must be specifically alleged and substantiated. The appellant failed to do so, so the Federal Court could not enter into the merits.

Questione giuridica chiave

Allocation of court costs.

Decisione estratta

The losing complainant must bear the court costs.

Motivazione estratta

As the complaint was unsuccessful, costs were imposed on the appellant under the general cost rule.

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