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5D_143/2011 ΓÇó Constitutional complaint inadmissible against non-final cantonal decision
5D_143/2011Tribunale federale / II divisione civile17 ago 2011Inadmissible
The Federal Supreme Court held that the constitutional complaint was inadmissible because it was not directed against a final cantonal decision. The District Court of Frauenfeld's decision on definitive debt enforcement release remained appealable to the Thurgau High Court under Art. 319 ff. ZPO. The complaint was therefore not entertained in simplified proceedings, and the appellant was ordered to pay CHF 100 in court costs.
Art. 113 BGG; constitutional complaint admissibility requires a final cantonal decision. If the challenged decision is still open to an ordinary cantonal appeal, the constitutional complaint is inadmissible. In such a case, the Federal Supreme Court does not enter into the matter under Art. 117 in conjunction with Art. 108(1)(a) BGG. The losing party bears the costs under Art. 66(1) BGG; the simplified procedure applies where non-entry is manifest.
{T 0/2}
5D_143/2011
Urteil vom 17. August 2011
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staat Thurgau, 8500 Frauenfeld,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung.
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 9. August 2011 des Bezirksgerichts Frauenfeld.
Nach Einsicht
in die (mangels Erreichens der Streitwertgrenze nach Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG und mangels Vorliegens einer Ausnahme nach Art. 74 Abs. 2 BGG) als Verfassungsbeschwerde entgegengenommene Eingabe gegen den Entscheid vom 9. August 2011 des Bezirksgerichts Frauenfeld, das dem Beschwerdegegner gegenüber dem Beschwerdeführer die definitive Rechtsöffnung für Fr. 300.-- (nebst Zins) erteilt hat,
in Erwägung,
dass die Verfassungsbeschwerde nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide offen steht (Art. 113 BGG),
dass sich die vorliegende Verfassungsbeschwerde nicht gegen einen solchen Entscheid richtet,
dass nämlich - wie auch aus der bezirksgerichtlichen Rechtsmittelbelehrung hervorgeht - gegen den Entscheid des Bezirksgerichts das Rechtsmittel der Beschwerde gemäss Art. 319 ff. ZPO an das Obergericht des Kantons Thurgau erhoben werden kann,
dass somit auf die - nicht gegen einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid gerichtete und damit offensichtlich unzulässige - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117/108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass in den Fällen des Art. 117/108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
erkennt die Präsidentin:
1.
Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 100.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bezirksgericht Frauenfeld schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. August 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Hohl
Der Gerichtsschreiber: Füllemann