Non-payment of advance leads to non-entry on constitutional complaint

5D_103/2008Tribunale federale / II divisione civile2 ott 2008Inadmissible

Sintesi

The Swiss Federal Supreme Court dealt with a subsidiary constitutional complaint in an attachment-objection matter. After refusing legal aid as hopeless, it ordered the complainant to pay a CHF 2,000 advance within a non-extendable grace period. She neither paid the amount nor provided the required debit confirmation. The Court therefore held that, under the Federal Supreme Court Act, the complaint could not be entertained and ordered the complainant to pay court costs of CHF 500.

Regest

Art. 62 Abs. 3, Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the advance for costs despite a non-extendable grace period leads to non-entry on a subsidiary constitutional complaint. Where the party neither pays the requested advance in due time nor, in case of payment by transfer, furnishes the required debit confirmation within the prescribed period, the Federal Supreme Court must not examine the merits. The party in default bears the court costs under Art. 66 Abs. 1 BGG (consid. 1).

Testo completo

{T 0/2}
5D_103/2008/bnm

Urteil vom 2. Oktober 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Z.________ GmbH,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Dominik Infanger,

Gegenstand
Arresteinsprache.

Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil vom 18. Juni 2008 des Kantonsgerichtsausschusses von Graubünden.

Nach Einsicht
in die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil vom 18. Juni 2008 des Kantonsgerichtsausschusses von Graubünden,

in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin mit (ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abweisender) Verfügung vom 8. September 2008 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihr mit Verfügung vom 21. Juli 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 12. September 2008 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgerichtsausschuss von Graubünden schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Oktober 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann

Parole chiave

non-entryadvance paymentlegal aidconstitutional complaintcourt costsattachment objection