Federal appeal inadmissible for insufficient reasoning

5A_821/2011Tribunale federale / II divisione civile29 nov 2011Dismissed

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Supreme Court dealt with a complaint against a cantonal supervisory decision concerning attachment joinder. It held that the appellant's filing failed to engage with the reasons of the cantonal ruling and did not explain, as required, which federal or constitutional provisions had been violated. The complaint therefore contained no sufficient reasoning, so the Court did not enter into it. As the losing party, the appellant had to pay court costs of CHF 300.

Massima Omnilex

Art. 42 Abs. 1 and 2, Art. 106 Abs. 2, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; inadmissibility of a federal appeal for insufficient reasoning. The appeal brief must, in concise form, address the decisive considerations of the challenged decision and explain specifically, with reference to those considerations, why and to what extent federal law is violated (consid. 1). Constitutional grievances must be expressly raised and substantiated in a clear and detailed manner; mere assertions or generic criticism are insufficient. If these requirements are not met, the Federal Supreme Court does not enter into the appeal in simplified procedure. The unsuccessful appellant bears the court costs (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Testo completo

{T 0/2}
5A_821/2011

Urteil vom 29. November 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________ AG,
Beschwerdegegnerin,

Betreibungsamt Z.________.

Gegenstand
Pfändungsanschluss,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 15. November 2011 des Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 15. November 2011 des Obergerichts des Kantons Zürich, das (als obere SchK-Aufsichtsbehörde) auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen einen Nichteintretensentscheid der unteren Aufsichtsbehörde (betreffend Pfändungsanschluss) nicht eingetreten ist,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, die Beschwerde an das Obergericht genüge den Begründungsanforderungen des Art. 321 Abs. 1 ZPO nicht, der Beschwerdeführer nehme keinerlei Bezug auf den Nichteintretensentscheid der unteren Aufsichtsbehörde, insbesondere unterlasse der Beschwerdeführer Ausführungen darüber, weshalb dieser Entscheid zu Unrecht erfolgt und dadurch angeblich sein rechtliches Gehör verletzt worden sei,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287 f.),
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht in verständlicher Weise auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Beschluss des Obergerichts vom 15. November 2011 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt Z.________ und dem Obergericht des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs) schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. November 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Hohl

Der Gerichtsschreiber: Füllemann

Parole chiave

debt enforcementattachment joinderinadmissibilityreasoning requirementsconstitutional grievancecourt costs

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the federal appeal met the reasoning requirements and was admissible.

Decisione estratta

The appeal did not sufficiently address the challenged cantonal reasoning and failed to show any violation of federal or constitutional law; therefore it was inadmissible.

Motivazione estratta

A federal appeal must identify the challenged reasoning and explain concretely why it violates law. Constitutional grievances must be specifically pleaded and reasoned. The appellant's filing did not do this, so the Court could not enter into the merits.

Continua la tua ricerca in ChatGPT o Claude

Collega Omnilex per cercare nel corpus legale dal tuo assistente IA.